Lufthansa Group stellt neuen Treibstoffeffizienzrekord auf

nachhaltige Luftfahrt
Spezifische Treibstoffverbrauch sinkt um 4,5 Prozent
Frankfurt, 6. Juni 2018: Die Lufthansa Group hat einen neuen Treibstoffeffizienzrekord aufgestellt: Die Flugzeuge der Passagierflotten benötigten 2017 durchschnittlich nur 3,68 Liter Kerosin, um einen Fluggast 100 Kilometer weit zu befördern (2016: 3,85 l/100pkm). Dies entspricht einer Verbesserung von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Lufthansa Group hat damit das Airline-Branchenziel der jährlichen Effizienzsteigerung um 1,5 Prozent mehr als erfüllt. Dazu haben alle Fluggesellschaften des Konzerns beigetragen.
„Das ist das erfreuliche Resultat unserer kontinuierlichen Flottenmodernisierung und Effizienzprogramme. Um unseren Flugbetrieb so umweltverträglich wie möglich zu gestalten, werden wir auch weiterhin in wirtschaftliche, sparsame und leise Flugzeuge investieren. Wir wollen auch beim wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit eine führende Rolle in unserer Industrie einnehmen.“, so Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, im Vorwort des heute veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichts „Balance“.
Die Lufthansa Group arbeitet kontinuierlich und systematisch daran, die Umweltverträglichkeit ihrer international angebotenen Dienstleistungen weiter zu verbessern. 2017 hat der Aviation-Konzern 29 neue Flugzeuge in Dienst gestellt, darunter weitere äußerst effiziente Modelle der Typen A350-900, A320neo und Bombardier C Series. Insgesamt stehen bei der Lufthansa Group aktuell rund 190 Flugzeuge auf der Bestellliste mit Auslieferung bis 2025.
Darüber hinaus setzten die Treibstoffeffizienz-Experten der Lufthansa Group 2017 insgesamt 34 Projekte zur Treibstoffeinsparung um, die die CO2-Emissionen um rund 64.400 Tonnen nachhaltig reduzierten. Die eingesparte Menge Kerosin betrug 25,5 Millionen Liter – dies entspricht dem Verbrauch von circa 250 Hin- und Rückflügen auf der Strecke München-New York mit dem Airbus A350-900. Der positive finanzielle Effekt dieser Maßnahmen betrug 7,7 Millionen Euro.
Umfangreiche Informationen, Kennzahlen und Interviews zu diesen und weiteren Themen der unternehmerischen Verantwortung liefert der heute veröffentlichte 24. Nachhaltigkeitsbericht „Balance“ der Lufthansa Group. Die Berichterstattung erfolgt in Übereinstimmung mit den international anerkannten GRI Standards der Global Reporting Initiative.
nachhaltige Luftfahrt
Quelle: Lufthansa

Die fünfte A320neo bei Lufthansa

Frankfurt, 30. Dezember 2016

Lufthansa begrüßt die fünfte A320neo in ihrer Flotte

  • Airbus A320neo überzeugt in punkto Treibstoffeffizienz und geringer

    Lärmemission

  • 2017 sollen weitere zehn A320neo an Lufthansa ausgeliefert werden

Lufthansa hat am 29. Dezember eine weitere A320neo von Airbus übernommen. Damit wurden in diesem Jahr fünf Flugzeuge dieses neuen Typs wie geplant an Lufthansa ausgeliefert. Gestern fand auf dem Airbus-Betriebsgelände in Hamburg-Finkenwerder der ‚Transfer of Title‘ für die A320neo mit der Kennung D-AINE statt. Die Verkehrszulassung sowie die Betriebszulassung erfolgen in den nächsten Tagen, die Überführung des Flugzeugs zur Heimatbasis Frankfurt ist am 2. Januar 2017 geplant. Im neuen Jahr sollen weitere zehn A320neo an Lufthansa ausgeliefert werden.

Lufthansa ist Erstkunde des Airbus A320neo der neuesten Generation. Seit Anfang 2016 werden die Flugzeuge auf innerdeutschen und europäischen Strecken, wie Oslo, Stockholm oder Barcelona eingesetzt. Durch die neue Triebwerkstechnologie und die moderne Kabinenausstattung mit bis zu 180 Sitzplätzen ist die A320neo pro Passagier rund 20 Prozent günstiger. Die A320neo zeichnet sich zudem durch eine deutliche Reduktion von Lärm- und CO2-Emissionen aus. Die 85-Dezibel-Lärmkontur einer startenden A320neo ist nur halb so groß wie die vergleichbare Kontur einer A320 der Bestandsflotte und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum aktiven Schallschutz. Die Lufthansa Group hat insgesamt 116 Flugzeuge als neo-Version bestellt, 45 davon als größere A321neo-Version.

Lufthansa begrüßt die fünfte A320neo in ihrer Flotte

Quelle: Lufthansa


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MTU Aero Engines gibt Ausblick bis zum Jahr 2025 

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Joint Venture mit der Lufthansa Technik zur Instandhaltung der Getriebefan-Programme

München / Rzeszów, 14. Dezember 2016: Die MTU Aero Engines AG hat auf ihrem  Analysten- und Investorentag ihren Ausblick bis zum Jahr 2025 detailliert. Mit dem Jahr 2017 will das Unternehmen die größte Investitionsphase seiner Geschichte bei anhaltend profitablem Wachstum abschließen.  2018 beginnt die Konsolidierungsphase, in der das bereinigte EBIT überproportional zum Umsatz steigen und der Gewinn nach Steuern analog zum bereinigten EBIT zunehmen soll. Nachdem die MTU während der Investitionsphase alle Möglichkeiten für anhaltendes organisches Wachstum genutzt hat, ermöglichen steigende Cashflows ab dem Jahr 2018, die Anteilseigner nachhaltig stärker am Unternehmenserfolg zu beteiligen.

2017 dürfte die zivile Instandhaltung mit einem Umsatzplus im niedrigen Zehner-Prozentbereich das am stärksten wachsende Segment sein. Im Seriengeschäft erwartet die MTU einen Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich. Der Ersatzteilumsatz dürfte um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag zu-, das Militärgeschäft im mittleren einstelligen Prozentbereich abnehmen. „Summa summarum stellen wir auch zum Ende der Investitionsphase anhaltend profitables Wachstum in Aussicht. Damit dürften wir die Investitionsphase so abschließen, wie wir es vor einigen Jahren prognostiziert hatten“, resümierte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. Eine umfassende Jahresprognose wird die MTU voraussichtlich bei Vorlage der Geschäftszahlen 2016 am 23. Februar 2017 veröffentlichen.

Auch ab 2018 bleibt die Tätigkeit als unabhängiger Dienstleister in der zivilen Instandhaltung wichtig für die MTU. Zunehmend an Bedeutung gewinnt die enge Zusammenarbeit mit den OEMs und mit Fluggesellschaften. „Wir haben starke Partnerschaften, die wir in Zukunft noch weiter ausbauen möchten, um die Industrialisierung der zivilen MRO voranzutreiben“, so Programm-Vorstand Michael Schreyögg. „Der nächste logische Schritt ist unser beabsichtigtes Joint Venture mit der Lufthansa Technik zur Instandhaltung der Getriebefan-Programme.“ Dabei nutzt die MTU die Erfahrungen, die sie beim erfolgreichen Aufbau von Joint Ventures und Best-Cost-Standorten wie der MTU Maintenance Zhuhai oder der MTU Aero Engines Polska gesammelt hat. Im Ersatzteilgeschäft dürften ab 2018 neben dem Airbus A320-Antrieb V2500 zunehmend neuere Programme für das Umsatzplus sorgen. Dazu zählen das GP7000 für die A380, das GEnx, das in der Boeing 787 und 747-8 zum Einsatz kommt, sowie die  Getriebefan-Antriebe der PW1000G-Familie, insbesondere für die A320neound die Bombardier C Series.

Im Seriengeschäft tragen hohe Auftragsbestände und die gute Marktpositionierung der MTU zum Wachstum bei: Über sein breit gefächertes Portfolio mit Antrieben für Regionalflugzeuge ebenso wie für Kurz- und Mittelstreckenmaschinen und Langstreckenflugzeuge sichert sich das Unternehmen den Zugang zu den Wachstumsmärkten und erreicht gleichzeitig eine Risikostreuung. „Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist auch unsere Best-Cost-Produktionsstrategie mit Standorten in den weltweit wettbewerbsfähigsten Regionen“, ergänzte Technik-Vorstand Dr. Rainer Martens. „In ihrem Rahmen setzen wir zunehmend auf Digitalisierung, um unsere Technologieführerschaft weiter auszubauen, unsere Effizienz zu steigern und damit unsere Marktposition zu stärken.“

Quelle: MTU


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