Allgäu Airport Memmingen veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2018

nachhaltige Luftfahrt

Füreinander – Miteinander – Mehr erreichen

Der Allgäu Airport Memmingen hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht “Füreinander Miteinander Mehr erreichen” veröffentlicht. Bereits der Titel zeigt das Bekenntnis des Flughafenbetreibers zur Verantwortung gegenüber allen Anspruchsgruppen des Airports und den Willen, dieser Verantwortung im Geiste der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Aus den Anfangsbuchstaben leitet sich mit FMM auch noch das gängige Kürzel des Allgäu Airports Memmingen (Flughafen Memmingen GmbH) ab.

Nachhaltige Unternehmensführung

Der Geschäftsführer des Allgäu Airports, Ralf Schmid, unterstreicht ganz am Anfang des Nachhaltigkeitsberichts die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensführung des Airports. “Eine intakte Umwelt ist die Basis unseres Tuns und die Zukunft unserer Kinder.”

Als wesentliche Grundlage für das erfolgreiche Nachhaltigkeitsmanagement des Airports sieht Schmid die erfolgreiche Nachhaltigkeitszertifizierung durch die International Association for Sustainable Aviation (IASA e.V.). Ralf Schmid schließt sein Eingangsstatement zur Erstveröffentlichen des Nachhaltigkeitsberichts mit dem Satz “Das … von IASA e.V. verliehene IASA-Siegel bestätigt auf der Basis einer umfassenden, von neutralen Auditoren durchgeführten Prüfung das erfolgreiche Bemühen des Flughafen Memmingen um mehr Nachhaltigkeit.”

Nachhaltigkeitsbericht – Verantwortung auf drei Säulen

Der Nachhaltigkeitsbericht des Allgäu Airports greift das 3-Säulenmodell der Nachhaltigkeitsmethodik auf und ist demzufolge in eine ökologische, eine ökonomische und eine soziale Dimension strukturiert.

Auf übersichtlichen 60 Seiten werden die Maßnahmen und die Herausforderungen in den drei Säulen beschrieben. Energiemanagement, Wassermanagement und Umweltmanagement bilden den Anfang des Berichts. Die zusätzlich geplanten ökologischen Maßnahmen im Zuge des Flughafenausbaus beenden diesen Berichtsteil.

Angaben und Berichte zu Abfallmanagement und Recycling, Lärmmanagement, Ressourceneffizienz sind die folgenden Kernthemen. Daten und Fakten zur “Jobmaschine Flughafen”, zum sozialen Engagement des Airports für die Tafel Memmingen und zur Stärkung des Wirtschafts- und Tourismusstandort Allgäu und die Rolle des Flughafens Memmingen hierzu, runden den Nachhaltigkeitsbericht ab.

Ganz am Ende des Berichts wird das Nachhaltigkeitsprogramm des Airports im ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich tabellarisch dargestellt und dabei der Erfüllungsgrad jeder einzelnen Maßnahme visualisiert. Der Leser kann damit zukünftig die jeweiligen Fortschritte mitverfolgen.

Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltigkeitsbericht 2018 des Allgäu Airports Memmingen

Fazit: Immer mehr Unternehmen in der Luftfahrtbranche erkennen, dass eine konfliktfreie, umweltgerechte und positive Entwicklung der Luftfahrt nur mit einem nachhaltigen Unternehmensmodell zu erreichen ist, das nicht einseitig auf die finanziellen Aspekte blickt, sondern alle Bereiche berücksichtigt, auf die das Unternehmen Einfluss hat.

Die Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts des Allgäu Airports Memmingen und die darin sichtbare Erfolgsstory wird dazu beitragen, dass sich weitere Unternehmen aus der Luftfahrtbranche in Richtung Nachhaltigkeit orientieren.

Der hier vorgestellte Nachhaltigkeitsbericht kann über diesen Link bezogen werden: Nachhaltigkeitsbericht 2018 – Allgäu Airport Memmingen

Autor: Michael Wühle – IASA e.V.


 

Nachhaltigkeit messbar machen

Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales

Ist Nachhaltigkeit messbar?

Um es vorweg zu nehmen: Ja, Nachhaltigkeit ist messbar. Doch auf dem Weg dahin müssen einige Dinge bedacht, durchdacht und bewertet werden.

Begriff Nachhaltigkeit

Zunächst einmal sollten wir uns der Bedeutung des Begriffs Nachhaltigkeit bewusstmachen. Mir gefällt dabei die sogenannte Brundtland-Definition sehr gut, die folgendermaßen lautet:

Nachhaltig ist eine Entwicklung, “… die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen …”

Nachhaltigkeit bringt Unternehmen und Organisationen viele, vor allem längerfristige Vorteile.Sie kann die Lösung für viele Fragen und Probleme in einer immer komplexeren Welt sein, da eine nachhaltige Gesellschaft einfach besser und erfolgreicher wirtschaftet und nicht auf Kosten der nächsten Generationen lebt. Nachhaltigkeit ist der Garant für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg, eine friedlichere und tolerantere Welt, eine Welt mit prosperierender Wirtschaft, mit intakter Umwelt und innovativer Entwicklung.

 

Nachhaltigkeit messbar machen

Die Dimensionen der Nachhaltigkeit

 

Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Dies bedeutet der bewusste, gezielte und gleichzeitige Einsatz aller drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Das ist auch schon das ganze Geheimnis. Werden beispielsweise in einem Projekt

  • die ökonomischen Erfordernisse für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung,
  • die Bedürfnisse und Sorgen der beteiligten Menschen und
  • die ökologischen Folgen auf die Umwelt in die Balance gebracht bzw. gleichwertig berücksichtigt,

dann das die beste Erfolgsgarantie.

Die Erkenntnis, das Nachhaltigkeit der Schlüssel zum Erfolg ist, setzt sich immer mehr durch. Auf nationaler Ebene passiert auch schon eine Menge: Zu nennen sind insbesondere

Maßnahmen wie diese dienen alle der Verbesserung der Nachhaltigkeit bzw. einer nachhaltigeren Unternehmensführung. Leider fehlt jedoch meist das richtige Instrumentarium um den erreichten Grad der Nachhaltigkeit einer Organisation, eines Unternehmens, eines Verbands oder Landes zu messen.

Messbarkeit ist aber die Voraussetzung dafür, dass man an Hand von Kriterien und Indikatoren die Wirksamkeit von Maßnahmen objektiv bewerten und damit die Projektleitung optimieren kann.

Leitplanke ISO 26000

Nachhaltigkeit messbar machen, dafür ist für mich die ISO 26000 – der Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung (Guidance on Social Responsibility) – die wichtigste Grundlage.

Die ISO 26000 wurde auf Grundlage eines Multi-Stakeholder-Ansatzes im Jahr 2010 erarbeitet, wobei Fachleute aus mehr als 90 Ländern und 40 internationalen und regionalen Organisationen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen einbezogen wurden. Vertreten waren die Anspruchsgruppen Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen (NGO), Konsumenten, Erwerbstätige, Dienstleistung, Beratung, Forschung und Wissenschaft.

Jede Organisation wird darin ermutigt, auf Basis dieser internationalen Norm verstärkt gesellschaftliche Verantwortung in allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit wahrzunehmen. Die Kernthemen Organisationsführung, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, Umwelt, faire Betriebs- und Geschäftspraktiken, Konsumentenanliegen und die Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft werden in 38 Handlungsfeldern ausführlich beschrieben. Anschließend werden für jedes Handlungsfeld entsprechende Maßnahmen und Erwartungen beschrieben, von den jede Organisation das für sie passende verwenden kann (eine Orientierungshilfe für Kernthemen und Handlungsfelder der ISO 26000 ist auf der Homepage des BMUB zu finden).

Für mich als Nachhaltigkeitsmanager und Projekteiter ist dieser “Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung” inzwischen ein unverzichtbarer Teil meiner täglichen Arbeit geworden.

Es gibt jedoch bei der Anwendung der ISO 26000 in kleines Manko. Diese internationale Norm soll dem Anwender zur Orientierung dienen. Sie ist weder für Zertifizierungszwecke vorgesehen noch geeignet: “… Es wäre eine Fehlinterpretation der Absicht und des Zwecks dieser Internationalen Norm, Zertifizierungen gemäß ISO 26000 anzubieten bzw. zu behaupten, gemäß ISO 26000 zertifiziert zu sein.”

Nachhaltigkeits-Zertifierung und Gütesiegel

Nun ist die ISO 26000 leider nicht für eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung geeignet, zumindest nicht direkt. Dennoch kann sich jede Organisation aus den beschriebenen Kernthemen und Handlungsfeldern das jeweils geltende Kriterium herausnehmen und damit ein eigenes, auf die entsprechenden Indikatoren gestütztes System zur Zertifizierung aufbauen.

Doch wie geht man da am Besten vor?

Kriterien

Nun, zunächst einmal sollten die Kriterien definiert werden, anhand Nachhaltigkeit in einer Organisation messbar gemacht werden soll. Es bietet sich an, anhand dem obigen Übersichtsbild fünf Inhaltsgruppen zu bilden und den Grad der Erfüllung der dort enthaltenen Inhalte aus der ISO 26000 als Kriterium für Nachhaltigkeit zu verwenden. Dabei können die einzelnen Kernthemen und Handlungsfelder aus der ISO 26000 passend für die jeweilige Organisation aufgenommen werden.

Für die fünf Inhaltsgruppen ergäbe sich somit folgende Gliederung:

  1. Gesellschaftliche Verantwortung
  2. Ökonomische Dimension der Nachhaltigkeit
  3. Soziale Dimension der Nachhaltigkeit
  4. Ökologische Dimension der Nachhaltigkeit
  5. Nachhaltigkeitsmanagement

Hierzu ein Beispiel: In der Inhaltsgruppe 4, Kernthema “Abschwächung des Klimawandels und Anpassung”, Handlungsfeld “Energieeinsparung” könnten die eingeleiteten und geplanten Maßnahmen der Organisation zur Energieeinsparung und zur Erhöhung der Energieeffizienz in MWh pro Jahr abgefragt werden. Der relative Wert und der Fortschritt bei diesen Maßnahmen über die Jahre kann dann als Nachhaltigkeitskriterium verwendet werden.

Indikatoren

Mit der Definition und Abarbeitung der Inhaltsgruppen wird der Grad der Nachhaltigkeit einer Organisation messbar.

Doch wie verhält sich das jeweils Erreichte in Bezug auf die Anspruchsgruppen der Organisation und im Vergleich mit ähnlichen Organisationen?

Dazu dienen Indikatoren, ein sogenannter Key Performance Indicator (KPI) bzw. eine Leistungskennzahl. Als KPI kann als Quotient aus Maßnahmen und einer geeigneten Bezugsgröße gebildet werden. Um bei unserem Beispiel Energieeffizienz zu bleiben, könnte hier ein geeigneter KPI der Quotient aus Energieverbrauch  (Strom, Wärme, Gas, usw.) und Mitarbeiterzahl gebildet werden, z.B. ein mittelständisches Unternehmen mit 40 Mitarbeitern und einem Jahresstromverbrauch von 200MWh käme dann auf einen KPI von 5.000 kWh pro Mitarbeiter und Jahr. Daran kann in den Folgejahren gearbeitet werden!

Allerdings sollte bei der Bildung von KPIs immer auf deren Sinnhaftigkeit geachtet werden. Ein KPI aus Stromverbrauch in Relation zum Jahresumsatz würde in unserem Beispiel wohl kaum Sinn machen.

Lösungsansatz

Nachhaltigkeit messbar machen, dafür können natürlich viele Wege beschritten werden. Für mich ist jedoch die Überführung der Inhalte aus der ISO 26000 in ein umfassendes und transparentes Zertifizierungssystem der derzeit sinnvollste Lösungsansatz.

Ein solches Zertifizierungssystem für Nachhaltigkeit von Organisationen kann von jedem entwickelt werden, der sich tief genug in die ISO 26000 eingelesen hat und bereit ist, mehrere Jahre intensive Arbeit in die Entwicklung eines solchen Zertifizierungssystem zu stecken.

Wer diesen doch erheblichen Aufwand nicht betreiben will bzw. nicht die Zeit oder finanziellen Mittel hierfür hat, braucht kein eigenes Zertifizierungssystem zu entwickeln.

Nachhaltigkeit messbar machen

Der gemeinnützige Luftfahrtverband IASA e.V. hat in Kooperation mit professionellen Partnern das Zertifizierungssystem ‘Sustainability. Now.® entwickelt, das – wie in diesem Artikel beschrieben – im Wesentlichen auf den Inhalten der ISO 26000 aufbaut. Damit wird Nachhaltigkeit messbar.

Parallel dazu hat die IASA ein eigenes Gütesiegel ‘IASA Certified Sustainability.® entwickelt, das bei Erreichung einer Mindestqualifaktion im System ‘Sustainability. Now.® an die jeweilige Organisation vergeben wird.

Ursprünglich wurde Zertifizierungssytem und Gütesiegel für Unternehmen in der Luftfahrt entwickelt. Inzwischen ist das System auch in einer branchenneutralen Version verfügbar und kann somit von Organisation jeglicher Art und Branche verwendet werden.

Interessenten können sich auf der Homepage des Vereins detaillierter informieren und direkten Kontakt mit den IASA-Auditoren aufnehmen.

Für die ab diesem Jahr geltende sogenannte nichtfinanzielle-Berichtspflicht nach der neuen CSR-Richtline ist ein entsprechendes Berichtsmodul im Zertifizierungssystem enthalten.

Schon ein erstes Informationsgespräch mit den Experten der IASA zeigt, wie sehr die Prinzipien der ISO 26000 geeignet sind, die Energieeffizienz eines Unternehmens oder einer Organisation zu verbessern, neue Dimensionen der Nachhaltigkeit zu erschließen, eine wirklich nachhaltige Unternehmensführung zu erleichtern und ökonomische Vorteile der Nachhaltigkeit zu generieren.

Dabei muss nicht notwendiger Weise schon im ersten Schritt das Unternehmen oder die Organisation als Ganzes zertifiziert werden. Man kann auch damit beginnen, schrittweise einzelne Unternehmensbereiche (z. B. Projektleitung) zu zertifizieren. Entscheidend für den Erfolg ist die dauerhafte Integration der ISO 26000, um eine wirklich nachhaltige Unternehmensführung zu erzielen.

Die Dimensionen der Nachhaltigkeit sind vielfältig; entscheidend ist, dass man damit beginnt sie zu implementieren (ökonomische Nachhaltigkeit).


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Neue nichtfinanzielle Berichtspflichten ab 2017

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Stärkung der unternehmerischen Verantwortung durch neue nichtfinanzielle Berichtspflichten

Die Bundesregierung hat den vom Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) beschlossen.

Damit setzt die Bundesregierung die sogenannte CSR-Richtlinie um. CSR steht für Corporate SocialResponsibility, also für die Verantwortung von Unternehmen, für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Nach dem Gesetzentwurf müssen bestimmte große, insbesondere am Kapitalmarkt tätige Unternehmen, in ihren Lageberichten künftig verstärkt auch nichtfinanzielle Themen darstellen. Erforderlich werden dabei vor allem Angaben über Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Korruptionsbekämpfung.

Unternehmen werden heute nicht mehr nur nach ihren Finanzdaten bewertet. Investoren, Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher verlangen zu Recht mehr und bessere Informationen. Dazu zählen Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelange genauso wie die Achtung der Menschenrechte oder Konzepte zur Korruptionsbekämpfung. Wir wollen die Transparenz im Bereich der unternehmerischen Verantwortung weiter stärken. Große Unternehmen sollen daher verpflichtet werden, auch über wesentliche nichtfinanzielle Belange zu berichten.“
Heiko Maas, Bundesjustiz- und Verbraucherschutzminister

Der Gesetzentwurf sieht im Wesentlichen folgende Regelungen vor:

  • Neue nichtfinanzielle Berichtspflichten: Künftig müssen bestimmte große, insbesondere börsennotierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen mit mehr als 500 Arbeitnehmern im Lage- bzw. Konzernlagebericht oder in einem gesonderten nichtfinanziellen Bericht ihre wesentlichen Risiken darstellen, die im Hinblick auf Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Korruptionsbekämpfung bestehen. Zudem sind insbesondere auch Angaben zu den Konzepten erforderlich, welche die Unternehmen in Bezug auf diese Belange verfolgen.
  • Angaben zu Diversitätskonzepten: Darüber hinaus haben bestimmte börsennotierte Unternehmen ihre Erklärung zur Unternehmensführung durch präzisere Angaben zu den Diversitätskonzepten für Leitungsorgane der Unternehmen zu ergänzen.
  • Erweiterung der Sanktionsregelungen: Schließlich werden die im Handelsbilanzrecht heute schon bestehenden Straf- und Bußgeldvorschriften auf Verstöße gegen die neuen Berichtspflichten erweitert und der bisherige maximale Bußgeldrahmen deutlich angehoben.

Die Neuregelungen sollen erstmals für im Jahr 2017 beginnende Geschäftsjahre der Unternehmen wirksam werden.

Quelle: BMJV

Anmerkung IASA e.V.:

Als Organisation, die sie sich das Thema Nachhaltigkeit zum Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten gesetzt hat, ist die IASA mit allen Aspekten der Nachhaltigkeitsberichterstattung und insbesondere mit der neuen nichtfinanziellen Berichtserstattung nach der neuen CSR-Richtlinie bestens vertraut.

Mit dem von uns entwickelten Gütesiegel IASA Certified Sustainability® zeichnen wir Unternehmen aus, die nachweislich nachhaltig wirtschaften. Für das dem Gütesiegel zugrundeliegende Zertifizierungssystem Sustainability. Now.® haben wir nun ein neues CSR-Modul entwickelt, das als Ergebnis einen nichtfinanziellen Bericht nach den Vorgaben der CSR-Richtlinie erzeugt, der ab dem 1. Januar 2017 für Unternehmen mit mehr als 500 Arbeitnehmern verpflichtend ist.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu der neuen Berichtspflicht und unterstützen Sie bei der Erstellung Ihres CSR-Reports: zum Kontaktformular

Michael Wühle, Vorstand IASA e.V.


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‘Balance 2016’: Lufthansa Group veröffentlicht 22. Nachhaltigkeitsbericht

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Nachhaltigkeitsbericht: 3,84 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer

Frankfurt,  14. Juli 2016: Die Lufthansa Group hat ihren 22. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Unter dem Titel „Balance“ informiert der Konzern damit bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten über wichtige Themen der unternehmerischen Verantwortung. Anfang 2016 hat die Lufthansa Group erneut eine Stakeholder-Befragung durchgeführt, um im Dialog mit den vielfältigen Anspruchsgruppen die zentralen Nachhaltigkeitsthemen zu priorisieren und weiterzuentwickeln. Das Ergebnis der umfassenden Befragung ist im Bericht in einer sogenannten Wesentlichkeitsmatrix abgebildet.

Arbeitswelt im Wandel

Motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter sind für die Lufthansa Group als Dienstleistungskonzern essenziell. Das dem Nachhaltigkeitsbericht vorangestellte Schwerpunktthema „Arbeitswelt im Wandel“ rückt daher die Mitarbeiter ins Zentrum und zeigt auf, wie der Konzern mit vielfältigen Ideen und Programmen auf die sich verändernden Rahmenbedingungen reagiert. Ziel ist es, den Beschäftigten am Boden und in der Luft stets ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten, um bestehende und künftige Talente für den global agierenden Aviation Konzern zu begeistern. Hierzu gehören auch Angebote, die Mitarbeitern und Führungskräften ein ausbalanciertes Berufs- und Privatleben ermöglichen. Weltweit arbeiten aktuell mehr als 120.000 Menschen für die Lufthansa Group. 2016 stellt der Aviation-Konzern 4.000 neue Mitarbeiter ein, davon 2.800 Flugbegleiter.

Mit dem neu gestarteten Projekt Diversity@LHGroup, das verstärkt Führungskräfte in den Blick nimmt, setzt sich die Lufthansa Group für noch mehr Vielfalt auf Leitungsebenen ein, darunter auch die nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen. Im Berichtsjahr erhöhte sich dieser Wert weltweit um 0,7 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent, in Deutschland um 0,2 Prozentpunkte auf 16,2 Prozent.

Solide Umweltbilanz – weitere Erfolge absehbar

Der spezifische Treibstoffverbrauch der Passagierfluggesellschaften konnte 2015 mit durchschnittlich 3,84 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer trotz eines um 1,1 Prozentpunkte niedrigeren Nutzladefaktors auf dem Rekordwert des Vorjahres gehalten werden. Die Lufthansa Group arbeitet kontinuierlich daran, ihre Umweltbilanz zu verbessern und hat seit 2013 mehr als 500 Treibstoffeffizienz-Programme aufgesetzt, darunter zahlreiche Vorhaben zur Gewichtsreduktion wie zum Beispiel die 30.000 Leichtgewicht-Bordtrolleys. „Ein zentraler Punkt auf unserer Agenda ist auch unsere Verantwortung für den Schutz von Klima- und Umwelt. Das zeigen die vielfältigen Programme entlang der etablierten Vier-Säulen-Strategie, die technologische, operative, infrastrukturelle und ökonomische Maßnahmen umfasst“, so Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, im Vorwort des Berichts.

Wichtigster Hebel:  Investition in neue Technologien

Der größte Hebel, um verantwortungsvoll in die Zukunft zu fliegen, ist die Investition in neue Technologien. Allein 2016 erhält die Lufthansa Group 52 besonders treibstoffeffiziente und leise Flugzeuge. Die Flugzeugmuster Airbus A320neo und Bombardier CSeries sind dabei Weltpremieren und läuten eine neue Ära des ökoeffizienten Fliegen ein. Darüber hinaus erhält Lufthansa im Winter 2016 den ersten Airbus A350-900, das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug.

Um das Reiseerlebnis für die Fluggäste der Lufthansa Group weiter zu verbessern, haben die Airlines der Lufthansa Group 2015 erneut zahlreiche Serviceoptimierungen umgesetzt. „Balance“ informiert außerdem über „Nachhaltigkeit entlang des Reiseerlebnisses“ und stellt Maßnahmen und Angebote im Bereich der Produktverantwortung vor, darunter elektronische Bordkarten, eJournals, Angebote zur Intermodalität sowie zur freiwilligen CO2-Kompensation.

Im Bereich des gesellschaftlichen Engagements lag der Schwerpunkt der Citizenship-Aktivitäten 2015 auf der Flüchtlingshilfe. Die Lufthansa Group setzt hier gemeinsam mit der Mitarbeiterhilfsorganisation Help Alliance auf ein Drei-Stufen-Konzept. Dieses umfasst Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, konkrete Nothilfe sowie nachhaltige Integrationsprojekte an großen Unternehmensstandorten in Deutschland.

Link zum Internet-Special sowie zum ePaper von „Balance“: https://www.lufthansagroup.com/de/themen/balance-2016

Quelle: Lufthansa Group 

Nachhaltigkeitsberichterstattung

zertifizierte Nachhaltigkeit für alle Organisationen und Unternehmen

IMS03: Nachhaltigkeit – Reporting und Berichte:
Impulse für Unternehmen

Wenn es um die Zukunftssicherung von Unternehmen geht, gewinnt ein Kriterium zunehmend an Bedeutung: Nachhaltigkeit. Getrieben vom drohenden Klimawandel wie auch einer veränderten gesellschaftlichen Wahrnehmung, verlangen Kunden nicht nur nach erstklassigen Produkten zu wettbewerbsfähigen Preisen, sie erwarten auch die Übernahme unternehmerischer Verantwortung für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Konsumenten und Kunden fordern zunehmend die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien von der Produktion bis zur Entsorgung (cradle-to-cradle). Den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden ist eine der größten unternehmerischen Herausforderungen der Gegenwart. Unternehmen, die diese Erwartungen nicht erfüllen, werden sich in der Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr am Markt behaupten können.

Um den Markt von den erreichten Leistungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit zu informieren und sich vom Wettbewerb abzugrenzen, ist ein gutes Berichtswesen unumgänglich. Nur so können Unternehmen ihre Strategien und Zielsetzungen offenlegen. Eine solche offene, ehrliche und transparente Berichterstattung schafft nicht nur Vertrauen, sondern auch eine nachhaltige, von Überzeugungen getragene Kundenbindung. Ein Reporting dieser Art hilft zudem Ziele zu setzen, Leistungen zu messen und Veränderungen zu schaffen, um die eigene Geschäftstätigkeit leichter nachhaltig gestalten zu können.

Mit ihrem Seminar zum Reporting über nachhaltiges unternehmerisches Handeln vermittelt IASA das notwendige Rüstzeug zur Erstellung eines eigenen Berichtswesens dieser Art. Das eintägige Seminar richtet sich an Nachhaltigkeits- und Umweltbeauftragte, sowie an Führungskräfte, Geschäftsführer und Vorstände von unternehmerisch handelnden Organisationen.

NachhaltigkeitsberichterstattungIhr Nutzen

  • Sie kennen die unterschiedlichen Reportingansätze für ein nachhaltig handelndes Unternehmen
  • Sie kennen die betreffenden gesetzlichen Zwänge und Freiheiten beim Nachhaltigkeits-Reporting
  • Sie können mit dem erworbenen Wissen sofort an die Entwicklung eines eigenen Reports für Ihr Unternehmen / Organisation beginnen
  • Sie erhalten einen vielleicht entscheidenden Wissensvorsprung vor Ihren Mitbewerbern

Inhalt des Seminars

  • Bedeutung, Nutzen und Chancen einer qualifizierten Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI4)
  • Bedeutung, Nutzen und Chancen einer nicht-finanzieller Berichterstattung nach der europäischen Richtlinie 2014/95/EU
  • Weitere wichtige Leitlinien zum Nachhaltigkeits-Reporting (UN Global Compact, OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen, ISO 26000 – Leitlinien zur gesellschaftlichen Verantwortung)
  • Anleitung zur Erstellung eines unternehmensspezifischen Nachhaltigkeits-Reports
  • Ausblicke, Trends und Beispiele zum Thema

Ort / Datum / Preis

Ort: IASA e.V., Geschäftsstelle, Godesberger Allee 70, 53175 Bonn

Datum: Mittwoch, 4. Mai 2016 (Kurs 2)

Leitung: Dipl.-Ing.(FH) Michael Wühle, Rudolf (Rolf) Dörpinghaus

Preis: 135€ Unkostenbeitrag pro Person (Verpflegung mit Kaffee, Softgetränken und
Mittagessen sind im Unkostenbeitrag enthalten)

Online-Tickets: https://www.xing.com/events/nachhaltigkeit-reporting-berichte-kurs-2-1622612

Infos: https://www.iasaev.org/de/seminare/ / Rückfragen unter: mw@iasaev.org

Jubiläum der memo AG

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

25 Jahre gesellschaftliche Verantwortung

22.01.2016

Die memo AG feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum: 1991 ist das Unternehmen als „memo – Der Firmenausstatter für Umweltbewusste” ins Versandhandelsgeschäft gestartet. Seit Jahren zählt memo zu den Pionieren und Vorbildern für nachhaltiges, ganzheitliches Wirtschaften. Aus der Vision, den Kunden ein nach ökologischen Kriterien optimiertes Komplettsortiment für den gewerblichen Bedarf anzubieten und damit ökologisches Verhalten zu fördern, ist heute ein Versandhandel mit aktuell rund 18.000 umwelt- und sozialverträglichen Produkten für bislang rund 125.000 Gewerbe- und Privatkunden geworden.
Um ihr Jubiläum gebührend zu feiern, gibt es bei der memo AG ab dem 25. Januar bis Ende Dezember 2016 zahlreiche Aktionen und Angebote sowie ein großes Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von 50.000 Euro. Monatlich winken attraktive Gewinne und am Ende ein toller Hauptpreis – ein Renault Zoe Elektroauto.

Geschichte

In den letzten 25 Jahren hat sich vieles verändert – Themen wie Umweltschutz, soziale Verantwortung und ethischer, bewusster Konsum sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen und werden von immer mehr Menschen in unterschiedlichsten Ausprägungen und Stilen gelebt. Produkte, die den Menschen und nicht den Profit in den Mittelpunkt stellen, besetzen nicht mehr nur eine Nische, sondern sind mittlerweile in jedem Supermarkt erhältlich. Digitalisierung und Globalisierung haben Einzug in jeden Lebensbereich gehalten und bestimmen unser Kommunikations- und Informationsverhalten.

Auch bei memo hat sich in dieser Zeit viel getan:

Das Unternehmen ist 1995 von Würzburg ins 18 Kilometer entfernte Greußenheim in ein eigenes Firmengebäude gezogen, das nach umwelt- und gesundheitsverträglichen Kriterien geplant und gebaut wurde.
Drei Jahre später bot memo als erstes Unternehmen seiner Branche das gesamte Sortiment in einem Onlineshop (www.memo.de) an.
Mit der Umwandlung der memo GmbH in eine Aktiengesellschaft kann seit 1999 jeder fest angestellte Mitarbeiter über ein Beteiligungsmodell Anteile am Unternehmen halten und damit am Erfolg der memo AG partizipieren.
Nachdem die memo AG im Laufe des Jahres 2007 die letzten unvermeidbaren Restemissionen, die beispielsweise beim Betrieb der Heizanlage, für die Stromversorgung und bei Geschäftsreisen entstanden, kompensierte, wurde das Unternehmen im operativen Geschäft klimaneutral.
Um den Warenversand möglichst umweltverträglich zu gestalten, entwickelte memo zwei Jahre später ein eigenes Mehrweg-Versandsystem, die „memo Box”. Seitdem haben Kunden die Möglichkeit, sich ihre bestellte Ware in einem stabilen, langlebigen Behälter schicken zu lassen und damit Kartonagenabfall einzusparen und wertvolle Ressourcen zu schonen.
Im letzten Jahr eröffnete die memo AG mit memolife einen neuen Vertriebskanal ausschließlich für Privatkunden. Mit zum Teil neuen Sortimentsbereichen – wie Wohnen und Schlafen oder Naturkosmetik – können private Konsumenten seitdem auf der neuen Online-Plattform www.memolife.de ihren Bedarf für ein nachhaltiges und bewusstes Leben decken.

Auszeichnungen

memo engagiert sich seit Beginn an für Themen der Nachhaltigkeit und sieht das als Beitrag zu mehr Umwelt- und Sozialbewusstsein in der Gesellschaft. Dieser Einsatz wurde über die Jahre hinweg immer wieder mit renommierten Auszeichnungen belohnt. 2009 erhielt das Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, 2011 wurde dem Mitbegründer Jürgen Schmidt der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) verliehen. Zuletzt gewann die memo AG im Dezember 2015 bereits zum zweiten Mal den „Nachhaltigkeitspreis Mainfranken” in der Kategorie „51 – 250 Mitarbeiter.

Auch der seit 2003 alle zwei Jahre erscheinende Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens dient immer wieder als Vorbild und Beispiel des Reportings nachhaltig wirtschaftender Unternehmen. Die memo Nachhaltigkeitsberichterstattung wurde daher ebenfalls mehrmals ausgezeichnet: 2005 und 2006 mit dem „Deutschen Umwelt Reporting Award” (DURA) und dem European Sustainability  Award” (ESRA). 2009 und 2012 belegte der memo Nachhaltigkeitsbericht jeweils den 1. und 2. Platz im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte für kleine und mittelständische Unternehmen – durchgeführt von der Unternehmensinitiative future e.V. und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW).

Pressemeldung als pdf

Ulrike Wolf, Mitbegründerin und Vorstandsmitglied, zu 25 Jahren memo

Helmut Kraiß, Mitbegründer und Vorstandsmitglied, zu 25 Jahren memo

Viele weitere Informationen zur memo AG, ihrer Geschichte, zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zum Sortiment finden Sie auf der Unternehmens-Homepage www.memoworld.de. Aktuelle Neuigkeiten, Tipps und Informationen zu memo und aus dem Bereich Nachhaltigkeit liefern die Social Media-Kanäle des Unternehmens:
www.memo.de/facebook
https://twitter.com/memoAG_news
https://de.pinterest.com/memo_ag/
Alle Aktionen und das große Jubiläums-Gewinnspiel „25 Jahre memo” sind unter www.memoworld.de/25-jahre zu finden.

Quelle: memo AG

Transparente Nachhaltigkeit

Dortmund Airport veröffentlicht Nachhaltigkeitserklärung

Dortmund, 17. Dezember 2015. Im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms
hat Dortmund Airport die Nachhaltigkeitserklärung 2015
veröffentlicht. In Ergänzung zum Nachhaltigkeitsbericht aus 2013 informiert
der Ruhrgebietsflughafen darin über Status und Fortschritt des
Nachhaltigkeitsprogramms. „Ganz im Sinne einer transparenten
Kommunikation ist die Nachhaltigkeitserklärung 2015 nicht nur Beleg
bereits umgesetzter, sich in der Umsetzung befindlicher und neu hinzugekommener
Maßnahmen. Es werden auch konkrete Daten und
Eckwerte zu wesentlichen Indikatoren dargestellt, die ein detaillierteres
Bild ermöglichen“, beschreibt Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager
den Umfang des Papiers.
Seit 2013 setzte der Airport zahlreiche nachhaltige Maßnahmen um.
So wird seit diesem Jahr 100 % Ökostrom über DEW21 bezogen.
„Dies ergänzt nicht nur die Effekte des ohnehin schon gesenkten
Stromverbrauchs wie im Bereich der Beleuchtung, die in großen Teilen
– insbesondere in den Parkhäusern – in den vergangenen zwei Jahren
auf LED-Technik umgestellt wurde. Dieses Beispiel belegt auch, wie
alle Maßnahmen nicht nur für sich, sondern besonders im Zusammenspiel
einen wirkungsvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten“, so Mager.
Daneben werden zukünftig fünf Elektrofahrzeuge mit zugehörigen
Ladestationen kraftstoffbetriebene Altfahrzeuge ersetzen. Zudem werden
76 der rund 90 Pumpen auf dem Flughafengelände ausgetauscht
und durch moderne Hocheffizienzpumpen ersetzt. Bei gleicher Leistung
reduziert sich der Energieverbrauch der Pumpen um etwa 65 %
und die jährlichen CO2-Emissionen um rund 70 t.
In seinem Nachhaltigkeitsprogramm bündelt Dortmund Airport seit
2013 ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvolles Handeln. Die
Flughafenbetreiber wollen sich damit der Herausforderung stellen, die
Auswirkungen des Flughafenbetriebs auf die Umgebungssituation so
gering wie möglich zu halten. Die Elemente der Nachhaltigkeit sollen
als fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie und der langfristigen
Prozesse verankert werden.

Dortmund Airport: Start--und-Landebahn
Die Nachhaltigkeitserklärung 2015 finden Sie online unter
http://issuu.com/dortmundairport/docs/dortmund-airportnachhaltigkeitserk/1

Weitere Information zum Nachhaltigkeitsprogramm am Dortmund Airport
finden Sie unter www.dortmund-airport.de/nachhaltigkeit

Quelle: Dortmund Airport

Flughafen Köln/Bonn legt ersten Nachhaltigkeitsbericht vor

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Köln, 11. Dezember 2015: Der Köln Bonn Airport hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Dieser beschreibt die Aktivitäten und Erfolge des Flughafens in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales. „Nachhaltiges Wirtschaften gehört zum Kern unseres unternehmerischen Handelns. Wir wollen gleichermaßen wirtschaftlich erfolgreich, sozial verantwortlich und ökologisch verträglich agieren“, erklärt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Nachhaltigkeit ist dabei strategisches Entscheidungskriterium und Schlüssel für künftigen Unternehmenserfolg. „Unsere Wettbewerbsfähigkeit wird immer stärker durch die Anforderungen der Nachhaltigkeit geprägt. Das bietet auch die Chance, uns durch unser Engagement positiv von anderen Airports zu unterscheiden“, so Garvens.

Der erste Nachhaltigkeitsbericht des Flughafens umfasst auf knapp 80 Seiten den Berichtszeitraum 2014 und ist eine unternehmens-weite Bestandsaufnahme. Er gliedert sich in die vier großen Themenfelder „Nachhaltiges Wirtschaften“, „Klima und Umwelt“, „Lärmmanagement“ und „Mitarbeiter“. Adressaten sind unter anderem die Gesellschafter des Flughafens, die Mitarbeiter, die Öffentlichkeit, die Politik und die Kunden. „Mit dem Nachhaltigkeitsbericht schaffen wir Transparenz, indem wir Ergebnisse und Entwicklungen offen kommunizieren“, sagt der Flughafenchef. „Auf einigen Gebieten, etwa bei der Nutzung von regenerativen Energien, sind wir schon sehr weit. In anderen Bereichen gibt es noch Verbesserungspotenziale.“

Die Inhalte des ersten Nachhaltigkeitsberichtes wurden in einem intensiven Prozess mit den Fach- und Führungskräften aus den verschiedenen Unternehmensbereichen erarbeitet. Dafür wurden über Monate Daten zusammengetragen und ausgewertet. Der Flughafen hat sich beim Erstellen seines Nachhaltigkeitsberichtes an den Vorgaben der „Global Reporting Initiative“ (GRI), dem internationalen Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung, und am Deutschen Nachhaltigkeitskodex orientiert. Der Bericht ist von der GRI zertifiziert.

Der Köln Bonn Airport wird künftig alle zwei Jahre einen neuen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen. Im Unternehmen wird ein entsprechendes Nachhaltigkeitsmanagement aufgebaut. „Es wird  Handlungsfelder bestimmen, Ziele formulieren sowie sämtliche Nachhaltigkeitsprozesse steuern und überprüfen. Nur so lassen sich weiterhin Fortschritte erzielen“, sagt Garvens.

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH

Der Nachhaltigkeitsbericht des Köln Bonn Airport steht im PDF-Format auf der Flughafen-Homepage unter www.koeln-bonn-airport.de/presse/publikationen.html zum Download bereit.

Quelle: Flughafen Köln/Bonn

Flughafen Wien: Neuer Nachhaltigkeitsbericht

Ambitionierte Zukunftsziele für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung

Wien, 25. November 2015: Der Flughafen Wien hat heute seinen neuen Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt. Der Flughafen konnte dabei erste wichtige Erfolge auf dem Weg zu einer verbesserten Nachhaltigkeit aufzeigen. Hier die wichtigsten Stichpunkte:

  • Energieeffizienz: Der Energieverbrauch pro Verkehrseinheit konnte von 2012 bis 2014 um 11% gesenkt werden; die beeinflussbaren CO2 Emissionen konnten sogar um  20% reduziert werden.
  • Qualitätsverbesserung: “Best Airport  Staff Europe 2015” und Ernennung zum “4 Sterne Airport”
  • Diversitätsmanagement: Derzeit sind unter den rund 5000 Flughafen Beschäftigen 52 Nationalitäten vertreten.
  • Nachbarschaftsdialog: Das europaweit als beispielgebend anerkanntes Dialogforum feiert heuer 10 Jahres Jubiläum.
  • Ambitionierte Zukunftsziele: Bereits definierte Maßnahmen für  Energieeffizienz plus 21%, CO2 Reduktion um 30%.

Nachhaltigkeit ist für die Flughafen Wien AG ein wichtiges Unternehmensziel. Die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass es möglich ist, sowohl

  • wirtschaftlich wesentlich produktiver zu werden und gleichzeitig
  • die Kundenzufriedenheit und Servicequalität zu steigern,
  • Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit zu verbessern und
  • trotz Rationalisierung und Produktivitätssteigerung positive soziale Akzente für die Mitarbeiter zu realisieren.

Beispiele dafür sind: Papamonat, flexiblere Arbeitszeiten, Projekte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Projekt ‘Ältere Arbeitnehmer’. Das in der Flughafen Wien AG installierte Nachhaltigkeitsmanagement soll sicherstellen, dass die ambitionierten Zukunftsziele erreicht werden.

Der heute vorgestellte Nachhaltigkeitsbericht der Flughafen Wien AG zeigt, dass in allen wesentlichen Dimensionen erfreuliche Fortschritte erzielt werden konnten. Wesentliche Voraussetzungen für die Erreichung der ambitionierten Ziele bis 2022 sind das eingesetzte Nachhaltigkeitsmanagement und das bestätigte Umweltmanagementsystem nach EMAS.

Der Standort Flughafen Wien in Schwechat ist einer der größten Arbeitgeber Ostösterreichs und steht aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung und der Umweltauswirkung seiner Tätigkeit besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Um unserer ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, ist es ein wichtiges Anliegen, die Unternehmensziele balanciert zu verfolgen und an der nachhaltigen Entwicklung sowohl des Unternehmens als auch der Region aktiv mitzuwirken.

Dass der eingeschlagene Weg richtig ist, unterstreicht nicht nur die kontinuierlich verbesserten wirtschaftlichen Ergebnisse, sondern auch die Erfolge im Bereich Energieeffizienz (2012 – 2014: Minus 11% pro Verkehrseinheit) und beim CO2 Ausstoß (2012 -2014: Reduktion um 20% pro Verkehrseinheit), vor allem aber die Erfolge bei der Qualitätsverbesserung im Service gegenüber unseren Kunden, dokumentiert durch die Auszeichnungen „Best Airport Staff Europe 2015“ und die erhaltene Klassifizierung als „4 Sterne Flughafen“.

Das Dialogforum, das heuer sein zehnjähriges Bestehen feiert, ist gemeinsam mit dem Nachbarschaftsbeirat, dem Forum 11 und dem Umweltfonds ein europaweit geschätztes, beispielhaftes Erfolgsmodell für den Dialog mit allen Betroffenen Stakeholdern. Das dokumentieren auch die zahlreichen Maßnahmen gegen Lärmbelastung und die vielfältigen Umweltaktivitäten, die in diesem Rahmen gesetzt werden.

Bereits mehr als 100 Maßnahmen im Energie- und Umweltmanagement durchgeführt: Im Bereich des Energie- und Umweltmanagements wurden bereits mehr als 100 Maßnahmen durchgeführt, die zu einer wesentlichen Reduktion des Energieverbrauchs, des CO2 Ausstoßes und zu einer Erhöhung der Energieeffizienz geführt haben. Ein weiteres Maßnahmenbündel – dokumentiert im Bericht – soll sicherstellen, dass die hochgesteckten Ziele in den nächsten Jahren auch tatsächlich erreicht werden.

Photovoltaik: Die Planungsarbeiten für die Errichtung von zwei neuen Photovoltaikanlagen mit je 300KW/peak Erzeugungskapazität laufen bereits auf Hochtouren, sie sollen noch im ersten Halbjahr 2016 installiert werden und dann rund 1,4 Millionen KW Strom pro Jahr erzeugen. Aufgrund der Verfügbarkeit von Dachflächen soll dieses Programm in den Folgejahren kontinuierlich ausgebaut werden.

E-Mobilität: Als konkrete Maßnahme zur Reduktion von Emissionen werden in den kommenden Jahren zum Beispiel 30 elektrobetriebene Catering-Hubfahrzeuge angeschafft, die die bisherigen dieselbetriebenen Geräte ersetzten; allein mit dieser Maßnahme sollen jährlich rund 275.000 Liter Diesel eingespart werden.

Optimierung des Rollverkehrs: Im Rahmen des sogenannten CDM (Collaborative Decision Making) wurde die Zusammenarbeit aller Systempartner durch eigene Echtzeit- Informationsverfahren wesentlich verbessert, was zu einer laufenden Optimierung des Betriebes und  insbesondere der Rollzeiten und damit zu einer Verminderung Triebwerkslaufzeiten am Boden führt; alleine damit sollen 1250 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Die Vorstandsmitglieder der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner (rechts), präsentieren den neuen Nachhaltigkeitsbericht  Foto: Flughafen Wien

Die Vorstandsmitglieder der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner (rechts), präsentieren den neuen Nachhaltigkeitsbericht Foto: Flughafen Wien

In drei Jahren soll der nächste Nachhaltigkeitsbericht erscheinen, eine jährliche Aktualisierung erfolgt auf der Homepage des Unternehmens. Der Bericht ist TÜV zertifiziert und wurde in Übereinstimmung mit GRI/G 4 ” in accordance core” verfasst.

Quelle: Flughafen Wien

Nachhaltigkeit – Reporting und Berichte: Impulse für Unternehmen

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Nach einem erfolgreichen Start im November wiederholt IASA e.V. ihr Seminar “Nachhaltigkeit – Reporting und Berichte: Impulse für Unternehmen”

Tickets für Kurs Nr. 2 können unter folgendem Link gebucht werden:
https://www.xing.com/events/nachhaltigkeit-reporting-berichte-1622612

Wenn es um die Zukunftssicherung von Unternehmen geht, gewinnt ein Kriterium zunehmend an Bedeutung: Nachhaltigkeit.

Getrieben vom drohenden Klimawandel wie auch einer veränderten gesellschaftlichen Wahrnehmung, verlangen Kunden nicht nur nach erstklassigen Produkten zu wettbewerbsfähigen Preisen, sie erwarten auch die Übernahme unternehmerischer Verantwortung für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Konsumenten und Kunden fordern zunehmend die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien von der Produktion bis zur Entsorgung (cradle-to-cradle). Den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden ist eine der größten unternehmerischen Herausforderungen der Gegenwart. Unternehmen, die diese Erwartungen nicht erfüllen, werden sich in der Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr am Markt behaupten können.

Um den Markt von den erreichten Leistungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit zu informieren und sich vom Wettbewerb abzugrenzen, ist ein gutes Berichtswesen unumgänglich. Nur so können Unternehmen ihre Strategien und Zielsetzungen offenlegen. Eine solche offene, ehrliche und transparente Berichterstattung schafft nicht nur Vertrauen, sondern auch eine nachhaltige, von Überzeugungen getragene Kundenbindung. Ein Reporting dieser Art hilft zudem Ziele zu setzen, Leistungen zu messen und Veränderungen zu schaffen, um die eigene Geschäftstätigkeit leichter nachhaltig gestalten zu können.

Mit ihrem Seminar zum Reporting über nachhaltiges unternehmerisches Handeln vermittelt IASA das notwendige Rüstzeug zur Erstellung eines eigenen Berichtswesens dieser Art. Das eintägige Seminar richtet sich an Nachhaltigkeits- und Umweltbeauftragte, sowie an Führungskräfte, Geschäftsführer und Vorstände von unternehmerisch handelnden Organisationen.

Ihr Nutzen:

  • Sie kennen die unterschiedlichen Reportingansätze für ein nachhaltig handelndes Unternehmen
  • Sie kennen die betreffenden gesetzlichen Zwänge und Freiheiten beim Nachhaltigkeits-Reporting
  • Sie können mit dem erworbenen Wissen sofort an die Entwicklung eines eigenen Reports für Ihr Unternehmen / Organisation beginnen
  • Sie erhalten einen vielleicht entscheidenden Wissensvorsprung vor Ihren Mitbewerbern

Inhalt des Seminars

  • Bedeutung, Nutzen und Chancen einer qualifizierten Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI4)
  • Bedeutung, Nutzen und Chancen einer nicht-finanzieller Berichterstattung nach der europäischen Richtlinie 2014/95/EU
  • Weitere wichtige Leitlinien zum Nachhaltigkeits-Reporting (UN Global Compact, OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen, ISO 26000 – Leitlinien zur gesellschaftlichen Verantwortung)
  • Anleitung zur Erstellung eines unternehmensspezifischen Nachhaltigkeits-Reports
  • Ausblicke, Trends und Beispiele zum Thema