Deutsche Flughäfen sind Branchenführer beim Klima- und Umweltschutz

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Tag der Umwelt – Deutsche Flughäfen sind Branchenführer beim Klima- und Umweltschutz

 

  • Deutsche Flughäfen vermelden starke Fortschritte beim Klimaschutz.
  • Seit 2010 haben die deutschen Airports ihre CO2-Emissionen absolut um fünfzehn Prozent gesenkt.Und das, obwohl die Passagierzahlen im gleichen Zeitraum um knapp achtzehn Prozent gestiegen sind.

 

Hierzu erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel: „Die deutschen Flughäfen nehmen beim Umwelt- und Klimaschutz eine Spitzenposition ein und gehören zu den Vorreitern einer ganzen Branche in Europa. Die freiwilligen Reduktionsziele der ADV-Flughäfen tragen einen wichtigen Teil dazu bei, die nationalen Vorgaben umzusetzen. Auch außerhalb ihres direkten Einflussbereiches engagieren sich die Flughäfen für den Klimaschutz: Über emissionsabhängige Start- und Landeentgelte setzen sie den Airlines Anreize für den Einsatz der saubersten Flugzeuge“.

Der Tag der Umwelt an diesem Pfingstmontag steht unter dem Motto „Umwelt macht natürlich glücklich”. Der Verlust der biologischen Vielfalt zählt neben dem Klimawandel zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Erhalt und die Förderung von Biodiversität ist längst zu einem gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Thema von internationaler Bedeutung geworden. Die ADV-Flughäfen realisieren, unterstützen und fördern seit Jahren zahlreiche naturschutzfachliche Maßnahmen in der Umgebung und an den Flughäfen.

Wie vielfältig der Lebensraum Flughafen ist und was die Flughäfen dafür tun, zeigt die ADV-Broschüre „Naturschutz im Blick“: http://www.adv.aero/fachbereiche/umwelt/naturschutz/

Seit 2016 unterstützen die ADV-Flughäfen die Dialogplattform Unternehmen Biologische Vielfalt 2020 des Bundesumweltministeriums. Im Rahmen von Unternehmen Biologische Vielfalt 2020 engagieren sich das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), Wirtschaftsverbänden und Naturschutzorganisationen für eine Trendwende beim Verlust der biologischen Vielfalt.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV)


 

Luftfahrt-Verbände: Auf Nachhaltigkeit angelegte Luftfahrtpolitik gefordert

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Berlin, 31. März 2017: Industrie, Luftverkehrswirtschaft und Luftfahrtindustrie verlangen zur nachhaltigen Stärkung des Luftfahrtstandortes Deutschland einen Schulterschluss zwischen Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften. Das teilten der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) am Freitag in Berlin mit.

Gemeinsames Ziel der drei Verbände ist eine auf Nachhaltigkeit angelegte Luftfahrtpolitik. Es geht demnach um einen wettbewerbsfähigen Industriestandort Deutschland sowie Fortschritte im Klima- und Umweltschutz. Dafür braucht die Branche einen verlässlichen und fairen Rahmen.

BDL-Präsident Stefan Schulte: „Die deutsche Luftfahrtindustrie produziert hochinnovative Flugzeuge, die führend sind bei Qualität und Umweltschutz. In der Praxis kommen diese Innovationen aber nur an, wenn die Fluggesellschaften auch die Investitionskraft haben, um diese Produkte kaufen zu können. Hierzu brauchen unsere Fluggesellschaften und Flughäfen faire und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Dafür brauchen wir eine gemeinsame Anstrengung aller Akteure, die in Deutschland Luftfahrt verantworten und gestalten. Was bislang jedoch fehlt, ist eine gemeinsame industriepolitische Initiative von Bund, Ländern, Luftfahrtindustrie, Luftverkehrswirtschaft und Gewerkschaften zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Nur so sichern wir für unsere Unternehmen die Investitionskraft, um effizientere, leisere und umweltfreundlichere Technik zu betreiben.“

In diesem Zusammenhang haben BDI, BDL und BDLI eine umfangreiche Bestandsaufnahme vorgelegt. Diese enthält auch Handlungsempfehlungen für die 19. Legislaturperiode der Bundesregierung. Dazu gehören:

  • Ausbau der Forschungsförderung für hochinnovative Spitzentechnologie
  • Abschaffung der Luftverkehrsteuer
  • Übernahme von Kosten der Luftsicherheit durch die öffentliche Hand
  • Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Flughafeninfrastruktur und keine weiteren Betriebsbeschränkungen
  • Förderprogramm für private Investitionen in leiseren und energieeffizienteren Luftverkehr in Deutschland
  • Regelmäßige Bund-Länder-Konferenz mit Bundes- und Landespolitik, Luftfahrtunternehmen und Gewerkschaften

Quelle: BDL


 

Garvens: Fortschritte bei Lärm- und Klimaschutz erfordern mehr Investitionskraft

Fortschritte bei Lärm- und Klimaschutz erfordern mehr Investitionskraft

Neuer ADV-Präsident betont Schlüsselrolle der Flughäfen für die deutsche Wirtschaft 

Berlin, 23. Januar2017: Der neue Präsident des Flughafenverbandes ADV, Michael Garvens, hat sich zu Beginn seiner Amtszeit für eine deutliche Stärkung der Investitionskraft der deutschen Flughäfen und den Abbau von Wettbewerbshürden ausgesprochen. „Die Flughäfen sind Deutschlands Tore in die Welt. Damit sie diese Schlüsselfunktion weiterhin erfüllen können, müssen finanzielle Belastungen reduziert und die Infrastruktur den Erfordernissen des weltweit wachsenden Luftverkehrs angepasst werden“, sagte Garvens, der am 1. Januar dieses Jahres die ADV-Präsidentschaft übernommen hat.

Sonderlasten wie die Luftverkehrssteuer, die stetig steigenden Luftsicherheitskosten oder Beschränkungen bei den Betriebszeiten führen dazu, dass die deutschen Flughäfen im internationalen Vergleich benachteiligt sind. „Das gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland. Der Bund muss die finanziellen Spielräume im Haushalt nutzen, um faire Rahmenbedingungen zu schaffen und die Branche spürbar zu entlasten“, so Garvens.

Fortschritte bei den Themen Lärm-und Klimaschutz sowie Verbesserungen der Energieeffizienz ließen sich nur realisieren, wenn die Investitionskraft der Luftverkehrswirtschaft gestärkt werde. „Dafür werde ich mich in Berlin und Brüssel einsetzen“, so der neue ADV-Präsident.

2016 verzeichneten die deutschen Verkehrsflughäfen über 220 Millionen Passagiere und rund 4,5 Millionen Tonnen Luftfracht. 800.000 internationale Flüge und 600 Flugziele zeigen den hohen Nutzen und die Effizienz der ADV-Verkehrsflughäfen. Der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiert von einem Flughafensystem, in dem sich dezentrale Flughäfen und Drehkreuze sinnvoll ergänzen. „Leistungsstarke Flughäfen sichern den Unternehmen den Zugang zu den Weltmärkten“, so Garvens. Der bedarfsgerechte Ausbau von Infrastruktur müsse auch künftig möglich sein. „Nur mit ausreichenden Kapazitäten können wir im globalen Wettbewerb bestehen.“

Der ADV-Präsident sprach sich gegen ein flächendeckendes Nachtflugverbot und gegen staatliche Eingriffe in bestehende Betriebsgenehmigungen aus. „Die Flughäfen benötigen Investitions- und Planungssicherheit. Genehmigungen müssen Bestand haben“, bekräftigte Garvens. Zudem plädiere er für beschleunigte Plan-und Genehmigungsverfahren in Deutschland. Als ADV-Präsident will sich Michael Garvens für eine großzügige Vergabe von Verkehrsrechten sowie eine Ausweitung von Open-Sky-Abkommen stark machen. „Protektionismus ist der falsche Weg und würde dem gesamten Luftverkehr schaden.“

Fortschritte bei Lärm- und Klimaschutz erfordern mehr Investitionskraft

Michael Garvens (58), seit dem 1. Januar 2017 neuer Präsident der ADV, ist Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn

Die Facharbeit der ADV umfasst insbesondere auch die Bereiche Luftsicherheit, Standortentwicklung und  vernetzte Verkehrsplanung ebenso wie den Umwelt- und Fluglärmschutz.

Quelle: ADV


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