GRATIS: Live-Online Webinar “Nachhaltige Luftfahrt”

Webinar Nachhaltige Luftfahrt

GRATIS-Webinar: Nachhaltigkeit in der Luftfahrt – klimafreundlich, wirtschaftlich und frei von gesellschaftlichen Konflikten. DAS Alleinstellungsmerkmal für jedes Unternehmen in der Luftfahrtbranche.

In dem Live-Online Webinar “Nachhaltige Luftfahrt” erhalten Sie einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen, die sich für jedes Unternehmen und jede Organisation in der Luftfahrtbranche durch die mächtige Methodik der Nachhaltigkeit ergeben.

Nachhaltigkeit in der Luftfahrt, als Dreiklang aus wirtschaftlichem Wollen, ökologischer Notwendigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe verstanden, ist der Königsweg für eine prosperierende Zukunft der Luftfahrt.
Die Transformation von der klassisch rein betriebswirtschaftlich geprägten hin zu einer nachhaltigen Unternehmensführung ist zwingend für jedes Unternehmen in der Luftfahrt, das auch zukünftig stabil und krisensicher bestehen und handeln will.

Die zunehmend spürbaren Folgen des stattfindenden Klimawandels und die weiteren durch die Menschen verursachten Katastrophen wie nicht zuletzt das Corona-Virus sollten als Weckruf verstanden werden, neben den persönlichen Handlungsweisen auch die unternehmerische Verantwortung unter nachhaltigen Gesichtspunkten zu betrachten und danach zu handeln.

Die Möglichkeiten jedes Unternehmen in ein nachhaltiges Unternehmen zu transformieren sind vorhanden und vielfach erprobt. Die IASA e.V. als gemeinnütziger Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die entsprechenden Methoden und Tools möglichst breit in der Luftfahrtbranche zu etablieren.
Das Live-Online  Webinar “Nachhaltige Luftfahrt” gibt dafür einen ersten und kostenlosen Einblick:

  • Situation | Treiber | Trends | Erfolgsfaktoren | Chancen und Risiken
  • Strukturen | Handlungsfelder | Maßnahmen
  • Roadmap zum CSR- und Nachhaltigkeitsmanagement
  • SPECIAL: Power-to-Liquid – klimaneutrales Fliegen ist möglich!
    Technologiestatus | PtL-Demonstrationsprojekte | Fördermöglichkeiten
  • Ausblick Zertifikatslehrgang “CSR-Manager Aviation” (siehe auch www.xing.com/events/2777961)
  • Sustainable Development Goals (SDGs) – Festlegung, Visualisierung und Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten


Ablauf

  • 09:00 – 09:15 ✈️ Vorstellungsrunde | Onboarding
  • 09:15 – 09:45 ✈️ Überblick “Nachhaltigkeit in der Luftfahrt”, inklusive Power-to-Liquid Treibstoff der zukünftigen Luftfahrt
  • 09:45 – 10:00 ✈️ Pause / Fragerunde
  • 10:00 – 10:45: ✈️ Schnupperkurs “CSR-Manager Aviation”
  • 10:45  – 11:00 ✈️ Fragerunde / Ende des Webinars


Referenten

Das Live-Online Webinar “Nachhaltige Luftfahrt”  wird von zwei erfahrenen Referenten der IASA e.V. durchgeführt. Michael Wühle und Michael Barsakidis vermitteln zusammen in einer lockeren und kompakten Art und Weise die komplexen Zusammenhänge, das notwendige Fachwissen und die psychologischen Tricks, die zusammen ein sehr erfolgreiches CSR- und Nachhaltigkeitsmanagement (nicht nur) im Bereich Aviation ermöglichen.
Insbesondere Michael Barsakidis hat jahrelange Erfahrung und Expertise als Live-Online-Trainer und stellt unseren Teilnehmern seine professionelle Technik und sein Können in virtuellen Seminarräumen zur Verfügung.

FLUGHAFEN MEMMINGEN SETZT AUF ELEKTROMOBILITÄT

IASA e.V. - nachhaltige Luftfahrt

ALLGÄU AIRPORT MEMMINGEN NIMMT EMISSIONSFREIEN FLUGZEUG-SCHLEPPER IN BETRIEB

Auf dem Vorfeld des Flughafen Memmingen sorgt ab sofort der komplett elektrisch betriebene Flugzeugschlepper F110e aus dem Hause Goldhofer für die schnelle, leise und emissionsfreie Beförderung der Maschinen an ihre Start- und Parkpositionen. Lothar Holder, Sprecher des Vorstands der Goldhofer AG und Leiter des Geschäftsbereichs Airport Technology, übergab am 17. Dezember das nachhaltige Fahrzeug in die Hände von Ralf Schmid, Geschäftsführer der Flughafen Memmingen GmbH. Bedeutend sparsamer und effizienter aber genauso leistungsstark wie ein dieselbetriebener Schlepper, kann dieses emissionsfreie Modell Flugzeuge bis zu 120 Tonnen Abfluggewicht zu ihren Positionen manövrieren.

Die Bodenabfertigung auf dem Vorfeld des Memminger Flughafens kann jetzt noch leiser, umweltfreundlicher und vor allem wirtschaftlicher umgesetzt werden. Einer der Gründe hierfür ist ein Flugzeugschlepper von Goldhofer, vom Typ F110e. Der elektrisch angetriebene Leistungs-Champion, dessen dieselbetriebene Pendants auf vielen Flughäfen der Welt im Einsatz sind, beschert dem Allgäu Airport Memmingen nicht nur weniger Abgas- und Geräuschemissionen, sondern lässt sich auch weitaus wirtschaftlicher betreiben als Schlepper mit herkömmlichem Antrieb. „Um unser Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, bedarf es vieler Anstrengungen. Dazu gehört neben einem Blockheizkraftwerk und einer Erdgastankstelle auch die Elektromobilität. Mit der Inbetriebnahme eines E-Flugzeugschleppers haben wir jetzt einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen“, so Ralf Schmid. „Wir freuen uns sehr, dass der Memminger Flughafen zusammen mit uns sein Nachhaltigkeitsprogramm weiter vorantreibt. Wir sind uns sicher: Der Betrieb elektrischer Fahrzeuge auf dem Flughafen Memmingen wird nicht nur die Emissionen und Energieaufwände enorm reduzieren, sondern auch bedeutend wirtschaftlicher sein, als der von konventionell angetriebenen“, so Lothar Holder.

F110e aus dem Hause Goldhofer – Rund um die Welt universell im Einsatz

Als meistverkaufter konventioneller Flugzeugschlepper der Welt ist der F110 auch mit reinem Elektroantrieb erhältlich. Dank seiner robusten Bauweise und hohen Leistungsdaten kann er als Eins-zu-Eins-Ersatz eines Diesel-Flugzeugschleppers eingesetzt werden. Schließlich bewegt er auch Flugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht von bis zu 120 Tonnen, zum Beispiel einen Airbus A321. Neben den ökologischen Vorteilen profitieren Flughafenbetreiber ebenso von seinen minimalen Instandhaltungsanforderungen, lediglich das Batteriewasser muss nachgefüllt werden. Kostenintensive Wartungen von Diesel-Motor und Getriebe fallen daher nicht an.

IASA e.V. - nachhaltige Luftfahrt

Ab heute rollt ein vollständig elektrisch betriebener Flugzeugschlepper auf dem Memminger Rollfeld. Lothar Holder und Ralf Schmid (v.l.n.r.) bei der Übergabe. (Foto: Goldhofer)

Flughafen Memmingen

Zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft ALLgate GmbH betreibt die Flughafen Memmingen GmbH den Allgäu Airport Memmingen, Bayerns drittgrößten Verkehrsflughafen. Seit der Eröffnung 2007 hat sich der Flughafen Memmingen stetig weiterentwickelt und verzeichnete im Jahr 2018 knapp 1,5 Millionen Passagiere. In Folge des anhaltenden Wachstums begannen 2018 umfangreiche Ausbauarbeiten. Bisher wurde die Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter verbreitert und eine neue Flughafenbefeuerung in Betrieb genommen. Zu den nächsten Baumaßnahmen zählen die Erweiterung der Gepäckhalle sowie die Installation des neuen Instrumentenlandesytems für die Anflugrichtung 06 an.

Quelle: Goldhofer


 

Greener Skies Ahead 2019

Kopernikus P2X

Bonn, 20. November 2019

Der Luftfahrtverband IASA e.V. veranstaltete auch in diesem Jahr eine Konferenz aus der Reihe “GREENER SKIES AHEAD 2019” zum Themenbereich Nachhaltige Luftfahrt.

Die Veranstaltung fand diesmal im Wissenschaftszentrum Bonn statt und war mit circa achtzig Teilnehmern gut besucht. Nach Grußworten des Bonner Oberbürgermeisters Ashok Sridharan und des Köln/Bonner Flughafenchefs Johan Vanneste, die beide die Wichtigkeit einer nachhaltigen und damit klimafreundlichen Luftfahrt unterstrichen, startete der fachliche Teil der Konferenz.

Greener Skies Ahead 2019

Konferenz GREENER SKIES AHEAD 2019 im Wissenschaftszentrum Bonn

Der Vorstandsvorsitzende der IASA e.V., Rudolf Dörpinghaus, eröffnete dann die Konferenz und verwies auf das 10. Jubiläum der Konferenzreihe GREENER SKIES AHEAD und das 5-jährige Jubiläum der IASA in ihrem Bemühen, das Thema Power-to-Liquid nach vorne zu bringen.

War das Kürzel PtL im Jahr 2014 noch ein “Geheimcode”, den nur sehr wenige Menschen entschlüsseln konnten, so ist PtL heute in aller Munde so Dörpinghaus. Daran hat auch die IASA mit ihren Konferenzen, Artikeln und Projekten einen erheblichen Anteil wie der Redner betonte.

Als weitere erfreuliche Entwicklung nannte Rudolf Dörpinghaus den Aufbau der eigenen Nachwuchsorganisation IASA-Graduate, deren Mitglieder die Idee einer nachhaltigen Luftfahrt im Kreis akademischer Nachwuchskräfte verbreiten und verstärken.

GREENER SKIES AHEAD 2019

Rudolf (Rolf) Dörpinghaus, President IASA e.V.

Die komplette Rede von Rudolf Dörpinghaus, “Sustainable Aviation – The Urgent Need for Transformation“, kann über die Homepage des Luftfahrtverbands heruntergeladen werden.

Transformation der Luftfahrt

Die Fachvorträge spannten den Bogen über die gegenwärtig drängendsten Probleme und Herausforderungen der Luftfahrt bei der Erfüllung der Klimaschutzziele der Branche und einer erfolgreichen Energiewende. Es gab Beiträge zu folgenden Themenblöcken:

  • PtL-Solutions / The State of the Art
  • Tackling CO2 in Air Transport
  • Sustainable Airports – Infrastructure and Services
  • Electro Hybrid Aircraft Solutions

Die Reihe der Fachvorträge wurde durch zwei Diskussionsrunden aufgelockert. Dabei ging es zum einen um die Frage wie PtL-Treibstoffe schnell und erfolgreich in den Markt gebracht werden können. Die andere Runde beschäftigte sich mit der Zukunft von elektro-hybriden Antrieben, die in der Luftfahrt zumindest eine Brückentechnologie darstellen werden.

Die Notwendigkeit zur Transformation der Luftfahrt in Richtung Nachhaltigkeit war das Leitthema der Konferenz. Die Fachvorträge und Diskussionen drehten sich dabei schwerpunktmäßig um die Frage, wie die Luftfahrt ihre Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen am schnellsten erreichen könne. Synthetische Treibstoffe aus Erneuerbaren Energien wie PtL-Kerosin, elektrische und hybride Antriebe für Flugzeuge als Alternative zu Verbrennungsmotoren und die Nutzung von CO2 als Rohstoff waren die Schwerpunkte.

Obwohl die Probleme und Herausforderungen nicht beschönigt wurden, zog sich doch als rote Linie die Erkenntnis durch die Veranstaltung, dass die technischen Probleme doch weitgehend gelöst sind und es “nur” darum gehe, nun endlich in die Praxis zu kommen.

Kopernikus P2X

Als Highlight des Vormittags wurde die Zusammenarbeit zwischen IASA e.V. und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Projekt Kopernikus P2X bekanntgegeben. Professor Dittmeyer, Leiter des Instituts für Mikroverfahrenstechnik (KIT) erläuterte zunächst das Projekt und die bisherigen Ergebnisse aus der ersten und nun abgeschlossenen Projektphase.

Kopernikus P2X

Partner im Projekt Kopernikus P2X
v.l.n.r. Rudolf Dörpinghaus, Michael Wühle (IASA), Roland Dittmeyer (KIT)

 

In den nun folgenden Phasen wird IASA als assoziierter Projektpartner das KIT dabei unterstützen, geeignete Standorte für PtL-Produktionsanlagen in Deutschland zu finden. Weiterhin besteht die Rolle der IASA auch darin, geeignete Industriepartner und Abnehmer des dann produzierten PtL-Kerosins an Bord zu holen. Die Zusammenarbeit besiegelten die Partner mit einem Letter-of-Intent (siehe Foto).

Nachhaltigkeit messbar machen

Der Veranstalter stellte in einem weiteren Vortrag auch das selbstentwickelte ICS-System zur Transformation von Unternehmen der Luftfahrt in Richtung Nachhaltigkeit vor. Das System IASA Certified Sustainability® macht den Grad der Nachhaltigkeit von Organisationen jeder Art sichtbar und vergleichbar.

Das mit dem System verbundene Gütesiegel bestätigt der jeweiligen Organisation, Nachhaltigkeitskriterien eingeführt zu haben und diese auch tatsächlich zu leben. Das zugrundeliegende Zertifizierungssystem orientiert sich an der DIN ISO 26000 „Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung“ und übernimmt daraus Empfehlungen, die für das Gütesiegel und seinem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung von Organisationen angepasst wurden.

Alle Vorträge der Konferenz stehen auf der Event-Seite der GSA19 zum Download zur Verfügung.

Quelle: IASA e.V.


 

Greener Skies Ahead 2019

nachhaltige Luftfahrt

Dokumentation:

Nachstehend finden Sie das Konferenzprogramm und die freigegebenen Präsentationen der Veranstaltung in der Reihenfolge der Vorträge zum download bereitgestellt:

0-Programm-GSA19

1-KIT-Dittmeyer-Kerosene_from_Air_and_Renewable_Power_in_Modular_Plants

2-DLR-Dietrich-Future_Large_Scale_Sustainable_Aviation-Fuels_Produktion

3-Climeworks-Nuber-CO2_neutral_Drop_in_Fuels_for_Aviation

4-LBST-Schmidt-PtL-for-Aviation

5-Nova-Carus_Providing_CO2_as_Valuable_Feedstock_for_Fuels_and_other_Applications

6-Nordic-Blue-Crude-Holen_Producing_Fischer_Tropsch_based_Kerosine_on_Commercial_Scale

7-DPDHL-Storch-Mission-2050-Zero-Emissions

8-IUBH-Ehmer-Flight-Shame

9-IASA-Graduate-Marx-Taxes_Trading_and_Trajectories

10-Stuttgart-Airport-Hofmann_Improving_the_Sustainability_of_Airport_related_Infrastructure_and_Services

11-Streetscooter-Vermaeten-Zero_Emission_Utility_Cars

12-IASA-Wühle-Barsakidis-IASA_Certified_Sustainability

13-RWTH-Aachen-Stumpf-Silent_Air_Taxi

14-Scylax-DeLuca-Scylax_E6_and_E10

15-BBAA-Garbino-Project_IBEFA

16-IASA-Graduate-Fabienke-Marx-Setting_the_Mindset_for_Future_Aviation_Change_Makers

<<< Ende Dokumentation | End Documentation >>>

Sehr geehrte Professionals aus Luftfahrt und Industrie,

liebe Partner, Freunde und Mitglieder der IASA,

wenn die Zukunft der Luftfahrt Ihr Thema ist, wenn Sie mehr über die jüngsten Entwicklungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit im Luftverkehr erfahren wollen, dann laden wir Sie hiermit herzlichst zur Fachkonferenz ein:

GREENER SKIES AHEAD 2019  (GSA2019)

Klimaschutz im Luftverkehr

10. Internationale Konferenz für Nachhaltigkeit in der Luftfahrt

und die Zukunft des Luftverkehrs

Dienstag, 19. November 2019, 10:00 -18:00 Uhr

Wissenschaftszentrum Bonn

Ahrstr. 45 ● 53175 Bonn ● Germany

Im Fokus der Konferenz stehen die Bemühungen, die Einführung CO2-armer Treibstoffe (PtL) in die Luftfahrt zu beschleunigen. Ebenso vorgestellt werden neue Antriebs- und Flugzeugkonzepte, um den Luftverkehr der Zukunft noch sauberer, noch effizienter und noch fortschrittlicher zu gestalten. Freuen Sie sich mit uns auf diese Milestone-Konferenz.

GREENER SKIES AHEAD 2019 ist aber auch ein Apell an Politik und Entscheidungsträger in internationalen Organisationen, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens lösungsorientiert zu unterstützen.

Weitere Informationen zur GSA2019 wie auch zur IASA finden sich unter www.iasaev.org.

Gerne können Sie diese Einladung auch an interessierte Kollegen und Freunde weiterleiten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit besten Grüßen

Ihr GSA Conference-Team

  Wir danken dem Bundesministerium für Umwelt (BMU) wie auch dem Umweltbundesamt (UBA) für die freundliche Unterstützung.


Anmeldung unter https://www.xing.com/events/greener-skies-ahead-gsa-2019-2053420

Sie möchten Sponsor werden? Sponsorship Opportunities

Anreise Wissenschaftszentrum

Bearbeitung durch: PlusB Consulting

Inbetriebnahme Power-to-Liquid Anlage Kopernikus-P2X

PtX

Karlsruhe, 7. November 2019

Kick-Off Kopernikus-Projekt P2X – Phase 2

Das Kopernikus-Projekt P2X dient der Erforschung, Validierung und Implementierung von “Power-to-X”-Konzepten. Ziel des Kopernikus-Projektes ist es, neuartige Technologien zu entwickeln, mit welchen unter Einsatz von regenerativ erzeugtem Strom aus Wasser und CO2 stoffliche Energieträger und chemische Produkte für die Sektoren Verkehr und Chemie kostengünstig, zeitlich flexibel und auf die gesellschaftlichen Bedürfnisse abgestimmt hergestellt werden. „Power-to-X“-Technologien stellen einen Lösungsansatz hin zu einer erfolgreichen flächendeckenden Sektorenkopplung unter Ausnutzung der P2X-Wertschöpfungsketten dar.

Power-to-Liquid

CO2-arme PtL-Treibstoffe sind einer der wichtigsten Faktoren hin zu einer klimaschonenden Luftfahrt und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Zur Zeit sind PtL-Fuels jedoch am Treibstoffmarkt nicht verfügbar. Umso mehr ist die zügige Entwicklung von PtL-Produktionsanlagen erforderlich. Das Kopernikus-Projekt P2X ist ein bedeutender Meilenstein am dem Weg dorthin.

Phase 1 – Konzeption

In der ersten Phase des Projekts wurde auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Campus Nord eine modulare P2X-Anlage auf der Basis eines 40-Zoll-Containers errichtet. Diese Anlage wurde nun am 7. November feierlich von den Projektbeteiligten in Betrieb genommen.

Die kompakte PtX-Anlage produziert aus dem Atmosphärengas Kohlendioxid (CO2), das mittels innovativer Technik aus der Umgebungsluft entnommen wird und aus intern durch Abwärme erzeugten Wasserdampf zunächst ein CO- und H2-haltiges Synthesegas mittels innovativer Hochtemperatur Co-Elektrolyse erzeugt. Anschließend erfolgt im Fischer-Tropsch-Reaktor die Umwandlung in Kohlenwasserstoffe aus denen schließlich die gewünschten synthetischen Treibstoffe destilliert werden.

 

PtX

PtX-Kompaktanlage der Phase 1 im KIT-Campus

Die PtX-Anlage der 1. Phase hat den Nachweis eindrucksvoll erbracht, dass es mit vorhandener Technologie möglich ist, klimaschonende synthetische Treibstoffe aus erneuerbaren Energiequellen dezentral zu gewinnen.

Damit ist das Tor weit geöffnet, weltweit dezentrale Produktionsanlagen für “grünen” Treibstoff insbesondere für die Luftfahrt zu errichten. Benötigt werden nur eine Quelle erneuerbarer Energien und Wasser. Die Atmosphäre steht dabei als aus menschlicher Sicht unerschöpfbare Quelle von CO2 zur Verfügung.

Aus dem klimaschädlichen Treibhausgas und Schadstoff CO2 wird somit ein wertvoller Rohstoff zur Treibstoffgewinnung, der in immer neuen Zyklen zur Verfügung steht.

 

PtX

Prof. Dr. Roland Dittmeyer, Leiter des Instituts für Mikroverfahrenstechnik am KIT

Die anwesenden Projektmitglieder, Pressevertreter und weitere Gäste konnten die PtX-Anlage persönlich in Augenschein nehmen. Prof. Dr. Dittmeyer, Mitglied im Lenkungskreis des Kopernikus-Projekts P2X erläuterte die Funktionsweise der Anlage und präsentierte Proben der bereits erzeugten PtL-Fuels.

Phase 2 – Optimierung

Nach erfolgreichem Abschluss der 1. Phase wird das P2X-Kopernikus-Projekt nun auf die nächste Entwicklungsebene gehoben. In Phase 2 soll die entwickelte Kompaktlösung auf eine PtL-Produktion von 200 Litern pro Tag hochskaliert werden (10 L/Tag in Phase 1). Die elektrische Anschlußleistung der Elektrolyse wird dabei bei 150kW liegen.

Diese Anlage kombiniert in größerem Maßstab wie bisher in Phase 1 die CO2-Gewinnung aus der Luft (Climeworks), die sogenannte Hochtemperatur Ko-Elektrolyse (Sunfire) zur Synthesegasherstellung, die anschließende Umwandlung des Synthesegases in flüssige Kraftstoffe (Ineratec) mit nachgeschaltetem Hydrocracking und Auftrennung in die unterschiedlichen Produkte, u.a. Kerosin Jet A1 (KIT IMVT).

Ziel ist es in dieser Phase 2, den Prototyp für ein effizientes, wärmeintegriertes und flexibles Verfahren zur dezentralen Kraftstoffsynthese, je nach Wunsch entweder Diesel oder Kerosin, aus erneuerbarem Strom und CO2 zu entwickeln. Der Wirkungsgrad soll dabei deutlich über 60% liegen. Die entsprechende PtX-Produktionsanlage wird wie in Phase 1 auf dem KIT-Campus errichtet. Auf dem als “Energy Lab 2.0” bezeichneten Areal wird ab sofort gebaut und einzelne Teilsysteme in Betrieb genommen. Die Entwicklungs- und Testphase dieser PtX-Anlage läuft bis Ende 2022.

Die Projektteilnehmer wurden am zweiten Tag der Veranstaltung im Rahmen eines Kick-Off-Meetings mit dem Fahrplan der 2. Phase vertraut gemacht. Daneben gab es Fachvorträge der Industriepartner Climeworks, Sunfire und Ineratec. Bereits im Januar wird das nächste Treffen der Projektbeteiligten stattfinden. Die Entschlossenheit der Teilnehmer, das Projekt sehr zügig anzugehen und die Überzeugung, ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen war deutlich zu spüren. Es lag Pioniergeist in der Luft.

Phase 3 – Demonstration

Um bereits in Phase 2 möglichst konkret werden zu können, werden Szenarien für den praktischen Einsatz von PtL-Produktionsanlagen insbesondere auch für die Luftfahrt untersucht. Hier tritt der Luftfahrtverband IASA e.V. auf den Plan. Die Luftfahrtexperten des gemeinnützigen Vereins werden geeignete Investoren und potenzielle Betreiber von kommerziellen PtL-Produktionsanlagen in Deutschland aus ihrem Netzwerk ansprechen und für das Projekt gewinnen. Im gleichen Zug wird IASA auch potenzielle Abnehmer des synthetischen Kerosins ansprechen. Sowohl die Business-Aviation als auch die kommerzielle Luftfahrt sollen so früh wie möglich gewonnen werden, um sich dann an der Demostrationsphase spätestens ab dem Jahr 2023 aktiv zu beteiligen.

Michael Wühle, IASA e.V.


Die International Association for Sustainable Aviation e.V. (IASA) setzt sich seit 2014 für den Einsatz von Power-to-Liquid-Treibstoffen in der internationalen Luftfahrt ein und betreibt hierzu eigene Projekte und Aktivitäten. Die IASA-Jahreskonferenz GREENER SKIES AHEAD am 19. November 2019 im Bonner Wissenschaftszentrtum steht auch in diesem Jahr im Fokus von PtL-Treibstoffen für eine nachhaltige Luftfahrt. Interessierte können sich noch unter www.iasaev.org oder über https://www.xing.com/events/greener-skies-ahead-gsa-2019-2053420 für die Konferenz anmelden.

Aviationscouts GmbH setzt auf Nachhaltigkeit und beteiligt sich an Bag to Life

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

(PresseBox) (Lichtenfels, )

Aviationscouts GmbH ist zusammen mit Thomas Machalke seit Januar 2019 an Bag to Life beteiligt, der mehrfach ausgezeichneten Upcycling-Marke der Ehrensache D/V GmbH & Co. KG.

Ein gutes Netzwerk ist das A und O. Vor drei Jahren hat Thomas Bulirsch, Geschäftsführer der Aviationscouts GmbH, Kerstin Rank, Gründerin von Bag to Life, bei einer Veranstaltung kennengelernt und viele Gemeinsamkeiten in der Geschäftsidee rund um Recycling und Upcycling festgestellt.

Bag to Life wurde 2010 von Kerstin Rank in Bayreuth gegründet. Von Beginn an designte sie Taschen und Accessoires aus hocheffizienten Materialien der Luftfahrt und entwickelte den Fertigungskreislauf, den alle entsorgten Rettungswesten bei Bag to Life durchlaufen. 75.000 Rettungswesten wurden seit dem Launch vor der Entsorgung gerettet und somit 130 Tonnen Müll vermieden.

Im Zuge des Mit-Gesellschafter-Wechsels haben sich Aviationscouts GmbH und Ehrensache D/V GmbH & Co. KG geschäftlich verbunden. Im Januar 2019 fand der Umzug von Bayreuth in die Geschäftsräume der Aviationscouts GmbH nach Lichtenfels statt. Am Standort Lichtenfels entsteht so ein konstant wachsender Hotspot der Luftfahrt-Kompetenz. Bestehende Synergien können genutzt werden, wie das rund 3.500 Quadratmeter große Lager und Flächen für Verwaltung, Produktion und Logistik. „Hier gibt es Strukturen, von denen wir profitieren – angefangen bei gemeinsamen Messeauftritten und Marketing, beim Einkauf, den Materialflüssen und den Lieferanten“, sagt Kerstin Rank.

Für die Öffentlichkeit bietet Bag to Life am Samstag, den 14.12.2019 einen Tag der offenen Tür in Form eines vorweihnachtlichen „Xmas Outlet Sales“. Von 11 bis 17 Uhr können sich alle Interessierten neben einer Vorführung der Bag to Life Taschen und Accessoires auch selbst einen Einblick in die Firma und deren Nachhaltigkeitskonzept verschaffen.

„Ab 2020 sollen über das Taschensegment hinaus neue Produktlinien auf den Markt gebracht werden“ so Thomas Bulirsch. „Hier führen wir gerade unsere Expertisen zusammen und kreieren neue Produktwelten. Wir gehen als Vorbild voraus und zeigen neue Möglichkeiten auf, die wiederum eine Vielzahl an Zielgruppen bedienen und vor allem einen verantwortungsvollen Weg im Produktzyklus aufzeigen. Die Rettungsweste fliegt bis zu 10 Jahre unter dem Sitz und erlebt so viele Abenteuer bei Ihren Weltumrundungen. Die Kunden dürfen gespannt sein auf unsere neuen Ideen! Konkrete Entwürfe gibt es im ersten Halbjahr 2020 zu sehen,“ sagt Thomas Bulirsch.

Kerstin Rank wurde am 29.10.2019 mit dem BVMW Unternehmerinnen Award Oberfranken ausgezeichnet. Dieser Award wird selbständigen Frauen aus der Region überreicht, die durch ihre Ideen und Ansätze die tägliche Arbeit in der heimischen Wirtschaft verändert haben und somit ein Vorbild für andere sind. Der BVMW Unternehmerinnen Award 2019 Oberfranken stellt inspirierende Frauen aus der oberfränkischen Region vor und macht ihre Leistungen sichtbarer.

Die Entstehungsgeschichte von Bag to Life

Als eine Flugbegleiterin die Sicherheitsvorkehrung auf einem Urlaubsflug demonstrierte, traf es Kerstin Rank wie ein Blitz.

Begeistert von Material, Form und Farbe war klar: Kerstin möchte daraus Taschen anfertigen.

Dieses Ereignis im Jahr 2009 war die Geburtsstunde von „Bag to Life“ – ein englisches Wortspiel, dass zu Deutsch „Zurück ins Leben“ sinngemäß widerspiegeln soll.

Die Idee ist so simpel wie genial. Ausrangierte Rettungswesten und Flugzeugsitzbezüge bekommen ein zweites Leben als Tasche oder Accessoire. Sie designte aus High-Tech-Materialien der Luftfahrt – deren Haltbarkeit abgelaufen ist – einzigartige Produkte, die die Herzen höher schlagen lassen und auf eindrucksvolle Weise zeigen, wie die Welt durch Kreativität grüner und nachhaltiger gestaltet werden kann.

Rettungswesten und weitere Originalmaterialien der Flugzeugindustrie müssen aus Sicherheitsgründen nach einer bestimmten Zeitspanne ausgetauscht werden. Diese Hightech-Stoffe entsprechen in ihren Standards den höchsten Normen, denn nur das funktionellste und leichteste Grundmaterial findet in Flugzeugen Verwendung. Dabei sind diese Komponenten so hochwertig, dass sie in einem zweiten Leben als Tasche ihrem Träger die Vorteile der Flugzeugindustrie nahebringen.

Die Kollektion ist speziell für die Bedürfnisse von Vielfliegern und Reisebegeisterten entwickelt und designt. „Wir wollen Zielgruppen mehr für Nachhaltigkeit öffnen, indem wir ihnen nicht mit erhobenem Zeigefinger begegnen“, sagt Kerstin Rank. „Wir möchten einfach ein gut designtes Produkt mit hoher Funktionalität verkaufen“, fährt sie fort.

Quelle: PresseBox

Start des bahnbrechenden Programms von SkyNRG ebnet Weg für nachhaltige Luftfahrt

sustainable fuel

2019-10-03

Amsterdam (ots/PRNewswire)

Start des bahnbrechenden Programms von SkyNRG ebnet Weg für nachhaltige Luftfahrt; 85 Prozent weniger Emissionen durch nachhaltigen Flugzeugtreibstoff

Heute wird ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu nachhaltigem Fliegen unternommen. Das niederländische Unternehmen SkyNRG, ein globaler Marktführer für nachhaltigen Flugzeugtreibstoff, startet offiziell gemeinsam mit seinen Launch-Mitgliedern das bahnbrechende Programm Board Now. Unternehmen, die sich Board Now anschließen, reduzieren ihre eigenen geschäftsreisebedingten Luftverkehrsemissionen und beteiligen sich gleichzeitig an der Entwicklung einer neuen Produktionsanlage für nachhaltigen Flugzeugtreibstoff. Board Now ist das weltweit erste Programm, das Unternehmen ermöglicht, einen direkten Beitrag zur Entwicklung dieser Branche zu leisten und aktiv den Weg für die Energiewende im Luftfahrtsektor zu ebnen. Einige renommierte Organisationen, darunter PwC und Skyscanner, haben sich bereits für das Programm angemeldet.

Organisationen, die sich Board Now anschließen, verpflichten sich über einen Zeitraum von fünf Jahren zum Kauf von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF). Dadurch reduzieren sie nicht nur ihre eigenen geschäftsreisebedingten CO2-Emissionen, sondern wirken auch an der Entwicklung einer neuen Produktionsanlage mit. Ihre Investition wird von SkyNRG genutzt, um den Preisunterschied zwischen nachhaltigem Flugzeugtreibstoff und herkömmlichen Kerosin auszugleichen. Das Unternehmensbündnis hinter dem Programm Board Now sichert den Kauf erheblicher Mengen SAF, die von Europas erster dedizierter Anlage für die Produktion von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff in Delfzijl (DSL-01) hergestellt wird.

Diese Anlage wird jährlich 100.000 Tonnen nachhaltigen Flugzeugtreibstoff produzieren. Das bedeutet für die Luftfahrtindustrie eine CO2-Reduktion von über 270.000 Tonnen pro Jahr. Nachhaltiger Flugzeugtreibstoff kann gegenüber herkömmlichem Kerosin eine CO2-Reduktion von mindestens 85 Prozent bewirken.

“Mit der Unterstützung der renommierten Organisationen, die sich an Board Now beteiligen und sich somit bewusst für nachhaltige Geschäftsreisen und eine Investition in SAF entscheiden, können wir die Energiewende in der Luftfahrt beschleunigen”, so Theye Veen, Managing Director von SkyNRG. “Wir freuen uns darauf, auch weitere internationale Organisationen dafür zu begeistern, dem Beispiel unserer Launch-Mitglieder und Partner zu folgen.”

sustainable fuel

SkyNRG Logo

Nachhaltiger Flugzeugtreibstoff entspricht den höchsten Nachhaltigkeitsstandards

Der Nachhaltigkeitsrat von SkyNRG informiert darüber, ob der Treibstoff den höchsten Nachhaltigkeitsstandards entspricht. Der Rat umschließt Mitglieder von WWF International, der European Climate Foundation, dem Solidaridad Network und der Universität Groningen. Darüber hinaus wird die Nachhaltigkeit der Lieferkette und zugehöriger Produkte mit einer Zertifizierung durch den Runden Tisch für nachhaltige Biomaterialien (Roundtable on Sustainable Biomaterials, RSB) sichergestellt – der strengste Zertifizierungsstandard für nachhaltige Treibstoffe.

Quelle: SkyNRG


 

Erster urbaner Flug des Volocopter in Europa

Exklusiv in Stuttgart: Erster urbaner Flug des Volocopter in Europa

  • Volocopter-Flug ist Highlight des zweitägigen Events „Vision Smart City – Mobilität der Zukunft heute erleben“
  • Vorstellung von technischen Innovationen und nachhaltigen Verkehrskonzepten zur Mobilität der Zukunft rund um das Mercedes-Benz Museum

Stuttgart, 14. September 2019 – Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hat in Stuttgart, zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, Ola Källenius, dem Geschäftsführer der Volocopter GmbH, Florian Reuter, und Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg den ersten urbanen Flug des Volocopter in Europa erlebt. Der Flug ist Highlight des zweitägigen Events „Vision Smart City – Mobilität der Zukunft heute erleben“ rund um das Mercedes-Benz Museum.

Neben technischen Innovationen werden nachhaltige Verkehrskonzepte zur Mobilität der Zukunft präsentiert. Dazu gehören Angebote wie Car Sharing, Elektrofahrzeuge und mobile Zukunftskonzepte. Neben Daimler und dem Lab 1886 ist auch das Land Baden-Württemberg bei der Veranstaltung mit zahlreichen Exponaten und Informationsständen vertreten, um im Rahmen des Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg erlebbar zu machen, wie facettenreich die Mobilität der Zukunft in Baden-Württemberg ist. 

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Unser Partner Volocopter zeigt: Mit dem Flugtaxi wird aus dem Traum vom Fahren der Traum vom Fliegen. Auch bei Daimler arbeiten wir an der Mobilität der Zukunft: Bis 2022 setzen wir das gesamte Mercedes-Portfolio unter Strom. Bereits 2030 sollen Autos mit Elektroantrieb mehr als die Hälfte unserer Verkäufe ausmachen. Den Weg zur klimaneutralen Mobilität können wir nur gemeinsam und im Zusammenspiel von Unternehmen und Politik gehen. Wir bei Daimler wollen, können und werden weiter unseren Beitrag dazu leisten.“ 

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg: „Ich freue mich, dass Vision Smart City erlebbar macht, welche Ideen für die Mobilität der Zukunft in unserem Land bereits heute entwickelt werden – Konzepte für die nachhaltige Stadt der Zukunft, für autonomes Fahren, für das intelligente Zusammenspiel von Verkehrsträgern und vieles mehr. Besonders stolz bin ich, dass der Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg bei der Veranstaltung präsent ist. Mit diesem Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Politik zeigen wir, dass beides möglich ist: Klimaschutz und zukunftsfähige Arbeitsplätze.“

Elektroflug - nachhaltige Luftfahrt

Exklusiv vor dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart: Erster erfolgreicher urbaner Flug des Volocopter in Europa.
Stuttgart sees first urban flight of Volocopter in Europe

Florian Reuter, CEO Volocopter GmbH: „Unsere Volocopter Flugtaxis ermöglichen eine ganz neue Dimension für die Mobilität in der Stadt. Wie sich Stuttgart heute überzeugen konnte, fliegen sie sicher, leise und sind nah an der Umsetzung. Auf diese Weise können Volocopter Flugtaxis Routen in Großstädten weltweit, aber auch hier in Deutschland, entlasten.“

Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg: „Die Mobilität der Zukunft muss intelligent, digital sowie sauber sein und dabei bezahlbar bleiben. Die Verkehrskonzepte von Metropolen, mittelgroßen Städten und dem ländlichen Raum werden dabei durchaus verschieden aussehen. Da wird es keine Blaupause geben. Aber wir arbeiten bereits tatkräftig, innovativ und kreativ an den Mobilitätskonzepten der Zukunft. Wir sind Innovationsregion Nummer 1 in Europa – der Flug des Volocopter und die anderen vorgestellten Projekte stehen genau dafür. Sie in die Fläche zu bringen und dabei auch die Innovationskraft der Kommunen zu nutzen, ist das Ziel.“

Die Veranstaltung ist eine Initiative im Rahmen eines Forschungsvorhabens der Hochschule für Technik Stuttgart, um die Akzeptanz von Flugtaxis in der Gesellschaft zu untersuchen. 

Weitere Informationen finden Sie hier: www.vision-smart-city.com

Quelle: Volocopter

Rolls-Royce unterstützt Power-to-X-Initiative in Brandenburg

nachhaltige Luftfahrt

16.08.2019

  • Geschäftsbereich Power Systems unterzeichnet Absichtserklärung zum Bau einer Demonstrationsanlage zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe
  • Schell: „Wir elektrifizieren das Gesamtsystem inklusive des Kraftstoffs“
  • Wichtiger Schritt zur Sektorkopplung und zur Dekarbonisierung von Antrieb und Energieerzeugung

Rolls-Royce wird die Erforschung von grünen Kraftstoffen in der ostdeutschen Region Lausitz zusammen mit dem Land Brandenburg, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie weiteren industriellen Partnern unterstützen. Das haben die Beteiligten in einer Absichtserklärung (Letter of Intent) vereinbart. Diese wurde seitens Rolls-Royce von Andreas Schell, dem Vorstandsvorsitzenden von Rolls-Royce Power Systems, unterschrieben. Der Letter of Intent wurde von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke am 16. August in Cottbus vorgestellt.

Vorgesehen sind die Einrichtung eines Power-to-X-Kompetenzzentrums an der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Aufbau einer Demonstrationsanlage zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe sowie chemischer Stoffe mit Hilfe von elektrischer Energie aus Photovoltaik und Windkraftanlagen. Die Region Lausitz hat als bisherige Kohle- und Chemieregion große Kompetenzen, die für den Aufbau eines Power-to-X-Kompetenzzentrums nützlich sind.

„Bei der Energiewende und der Nutzung erneuerbarer Energien spielen synthetische Kraftstoffe eine entscheidende Rolle. Sie sind ein wesentliches Element in der dringend notwendigen Sektorkopplung, also der engen Verzahnung einzelner Teile des Energiesystems, beispielsweise Elektrizität, Mobilität sowie Wärme und Kälte. Wir elektrifizieren das Gesamtsystem für Antrieb und Energie inklusive des Kraftstoffs, indem wir ihn mit erneuerbaren Energien klimaneutral herstellen“, sagt Schell.

Dr. Petar Pelemis, Leiter des Bereichs Strategie und Produktmanagement beim Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce, betont: „Power-To-X-Kraftstoffe ersetzen nicht nur fossile Brennstoffe, sondern sie können problemlos gelagert und transportiert werden. Mit ihnen können uns Antrieb und Energieerzeugung CO2-neutral gelingen, wie wir es in unserem Green- und Hightech-Programm unter dem Stichwort Dekarbonisierung skizziert haben.“ Rolls-Royce ist zum einen interessiert am Einsatz der synthetischen Kraftstoffe in Gas- und Dieselmotoren sowie in Flugzeugturbinen und will zum anderen auch seine Erfahrungen und Kompetenzen als Anbieter von Komplettlösungen zur Energieversorgung in das Projekt einbringen.

nachhaltige Luftfahrt

Rolls-Royce unterstützt Power-to-X-Initiative in Brandenburg: Dr. Petar Pelemis (links), Mitglied der Executive Leadership Group von Rolls-Royce und Leiter der Strategie und des Produktmanagements des Geschäftsbereichs Power Systems, übergab zusammen mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (zweiter von rechts) eine Absichtserklärung zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe mit Hilfe erneuerbarer Energiequellen an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (rechts). In der Absichtserklärung unterstützen unter anderem Industrieunternehmen wie Rolls-Royce, die brandenburgische Landesregierung und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt die Aktivitäten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg auf dem Gebiet der Herstellung synthetischer Kraftstoffe. Geplant sind der Aufbau eines wissenschaftlichen Kompetenzzentrums und einer Demonstrationsanlage. Zu den Unterzeichnern gehört auch die Lufthansa-Group, vertreten durch Kay Lindemann (zweiter von links).

Im laufenden Betrieb einer künftigen Power-to-X-Demonstrationsanlage lassen sich Erkenntnisse gewinnen zum Einsatz synthetischer Kraftstoffe für Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft sowie zur Wärme- und Stromerzeugung und wie sich die CO2-Bilanz eines solchen Verfahrens gestaltet.

Zu den weiteren Unterzeichnern der Absichtserklärung gehören das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Chemieunternehmen BASF, die Lufthansa-Group sowie der Elektrolysespezialist Sunfire.

Brandenburg und Rolls-Royce verbindet eine langjährige Partnerschaft. Erst im Juli hatte Rolls-Royce Deutschland mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg eine Zusammenarbeit zur Erforschung und Entwicklung hybridelektrischer Energie- und Antriebssysteme für die Luftfahrt vorgestellt.

Quelle: Rolls-Royce

Wie wir morgen fliegen: verantwortungsbewusst und nachhaltig

IASA: Nachhaltige Luftfahrt - Sustainable Aviation

Gemeinsame Erklärung der Mitglieder des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)

Die Nachfrage nach Luftverkehr wächst mit der Wohlstandsentwicklung in vielen anderen Staaten der Welt weiter: Luftverkehr führt Menschen weltweit zusammen, ermöglicht den eilbedürftigen Transport werthaltiger Güter, bedeutet Entwicklungshilfe für viele Länder und ermöglicht es den Menschen, andere Länder und Kulturen kennenzulernen. Das ist alles unverzichtbar in einer freien und globalisierten Welt. Dabei hat der Luftverkehr an den weltweiten CO2-Emissionen einen Anteil von 2,8 Prozent. Deswegen sagen wir: Klimaschutz geht uns alle an und wir müssen handeln, nachhaltig und wirkungsvoll.

Maßnahmen für den Klimaschutz gemeinsam vorantreiben

Wir sehen die Frage, wie der Luftverkehr nachhaltiger und besser in Einklang mit dem Klimaschutz gebracht werden kann, als eine der zentralen gemeinsamen Herausforderungen von Luftverkehrswirtschaft, Politik und Gesellschaft. Wir wollen auf diese Herausforderung mit konkreten Maßnahmen antworten. Dies ist unsere Agenda:

1. Das CO2-neutrale Fliegen ermöglichen

Wir wollen erreichen, dass die luftverkehrsbedingten CO2-Emissionen auf null sinken. Wir wissen, dass dieses Ziel nur erreichbar ist, wenn das fossile Kerosin durch regenerative Kraftstoffe ersetzt wird. Die derzeit auch ökologisch beste Lösung ist ein Kraftstoff, der im sogenannten„Power-to-Liquid“-Verfahren gewonnen wird.

Um hier Fortschritte zu erzielen, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Politik und Wirtschaft:

  • Wir sind bereit, uns bei Pilotprojekten zum Aufbau industrieller Anlagen zur Herstellung des Power-to-Liquid-Kraftstoffs zu beteiligen.
  • Wir brauchen eine Roadmap für den Aufbau von entsprechenden Produktionsanlagen und für die Bereitstellung eines regenerativen Kraftstoffs zu wettbewerbsfähigen Preisen. Dabei ist es Aufgabe der UN-Luftfahrtorganisation ICAO, hierfür die Rahmenbedingungen international zu setzen, damit eine hinreichende Nachfrage nach einem regenerativen Kraftstoff im weltweiten Luftverkehr sichergestellt werden kann.
  • Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten sollten in einer gemeinsamen industriepolitischen Initiative die Voraussetzungen für ein hinreichendes Angebot von Produktionsanlagen und Kraftstoff schaffen und die ICAO bei der Setzung der erforderlichen Rahmenbedingungen für die Nachfrage unterstützen.
  • Wir schlagen vor, dass die Bundesregierung die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer zugunsten der Markteinführung regenerativer Kraftstoffe verwendet. Derzeit nimmt der Staat pro Jahr rund 1,2 Mrd. Euro Luftverkehrsteuer ein, ohne dass das Steueraufkommen gezielt für klimapolitische Zwecke im Luftverkehr eingesetzt wird.

2. Schon heute die Kompensation der Klimawirkung von Flügen erleichtern und ausweiten

Bereits heute besteht die Möglichkeit, dass Fluggäste die Klimawirkung ihres jeweiligen Fluges gegen einen Aufpreis kompensieren und damit klimaneutral fliegen. Von dieser Möglichkeit machen derzeit nur sehr wenige Personen Gebrauch.

  • Wir werden deswegen die Angebote an die Kunden zu einer Kompensation der Klimawirkung ihrer Flüge erleichtern. Um die Fluggäste besser auf diese Angebote aufmerksam zu machen und entsprechende Entscheidungen zu erleichtern, wollen wir Angebote zur Kompensation oder Förderung nachhaltiger Umweltprojekte bereits in den Buchungsprozess implementieren.
  • Wir schlagen gleichzeitig vor, dass der Gesetzgeber die bestehende steuerliche Absetzbarkeit von Klimakompensation so weiterentwickelt, dass sie nicht nur für Privatpersonen sondern auch für Geschäftskunden nutzbar wird.

3. Im europäischen Luftraum CO2-Emissionen senken:

Die Weiterentwicklung eines „Single European Sky“ ist aktiver Klimaschutz: Bereits mit der Optimierung der Flüge im deutschen Luftraum konnten und können wir Umwege und damit Treibstoffverbrauch reduzieren. Mit der Optimierung von Flugwegen im gesamten europäischen Luftraum könnten bis zu 10 Prozent Treibstoff und Emissionen eingespart werden. Dazu bedarf es mehr grenzüberschreitender Kooperation der nationalen Flugsicherungsorganisationen, mehr Automatisierung der Lotsendienste und mehr Flexibilität beim Lotseneinsatz.

Wir halten es daher für erforderlich, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten das Regulierungssystem der Flugsicherung in Europa neu justieren und die Einführung neuer Technologien zur Erleichterung der Lotsentätigkeit vorantreiben.

4. Wir investieren in energieeffizienten Luftverkehr

Mit unseren Investitionen in energieeffiziente Flugzeuge und Flugverfahren haben wir die CO2- Emissionen pro Personenkilometer auf unseren Flügen seit 1990 um 43 Prozent senken können. In diesem Sinne werden wir unsere Investitionen in klimaschützende Technologien fortführen:

  • Wir werden unsere Flugzeugflotten weiter erneuern und mit energieeffizienteren Flugzeugen ausstatten. Mit diesen Investitionen werden wir die spezifischen CO2-Emissionen jährlich weiter senken und dazu regelmäßig die Reduktionsschritte reporten. Jede neue Flugzeuggeneration verbrennt 25 Prozent weniger Kerosin und emittiert entsprechend weniger. Heute verbrauchen die Flugzeuge der deutschen Fluggesellschaften im Schnitt 3,58 Liter pro 100 Personenkilometer im Vergleich zu 6,3 Liter im Jahr 1990.
  • Die deutschen Flughäfen werden ihre eigenen CO2-Emissionen bereits bis 2030 um 50 Prozent reduzieren – unter anderem durch Investitionen in energieeffiziente Gebäude und elektrisch betriebene Fahrzeuge. Darüber hinaus haben sich 190 europäische Flughäfen, darunter auch die größten deutschen Airports, verpflichtet, ihre CO2-Emissionen weiter zu reduzieren mit dem verbindlichen Ziel, bis 2050 vollständig CO2-neutral zu sein.

5. Das Schienennetz stärken, Intermodalität ermöglichen

Der inländische Luftverkehr hat gegenwärtig einen Anteil von 0,3 Prozent an den CO2-Emissionen in Deutschland. Innerdeutsche Flüge finden im Wesentlichen nur noch auf längeren Strecken statt, d.h. dort, wo die Bahnreisezeit es den Geschäftsreisenden nicht ermöglicht, einen Termin an einem Tag wahrzunehmen. Auf kurzen Strecken wird der Luftverkehr fast ausschließlich von international umsteigenden Passagieren genutzt.

In der Vergangenheit wurde bereits viel innerdeutscher Verkehr auf Bahn und Bus verlagert, und in der Folge wurden dann auch innerdeutsche Flugstrecken eingestellt. Eine erfolgreiche Verlagerung hat immer dann stattgefunden, wenn ein attraktives Angebot bestand, die ent- sprechende Infrastruktur vorhanden war und die Reisezeit bei der Bahn nicht länger als drei Stunden war.

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann sich Verkehr von der Luft auf die Schiene verlagern:

  • Dazu bieten wir unseren Kunden bereits im Buchungsprozess die Bahnreise als Zubringer für ihre internationalen Flüge an.
  • Wo eine Fernbahnanbindung fehlt, wie am internationalen Drehkreuz in München, muss sie so bald wie möglich geschaffen werden.
  • Wo mittels attraktiver Schnellbahnverbindungen die Kunden überwiegend auf eine attraktive Verbindung mit der Bahn umsteigen, stellen wir den Luftverkehr ein, wie zum Beispiel zuletzt auf der Strecke Berlin-Nürnberg.

6. Klimaschutzmaßnahmen im Luftverkehr international realisieren

Im Luftverkehr, der international ist, sind nationale Alleingänge der falsche Weg. Insbesondere klimapolitische Regulierungen durch nationale Steuern, Abgaben oder Verbote sind ökologisch und ökonomisch kontraproduktiv. Denn solche Maßnahmen senken CO2-Emissionen nicht, son- dern verschieben sie lediglich in andere Regionen, wo diese Abgaben nicht erhoben werden, zu Lasten der jeweiligen Heimatindustrie. Der Flugverkehr wird nicht reduziert, sondern nur verlagert. Regulierungen im Luftverkehr sollten auf internationaler Ebene erfolgen, dann sind sie auch klimapolitisch wirksam.

In Deutschland gibt es mit der Luftverkehrsteuer bereits eine nationale Abgabe, die das Volumen der in Frankreich geplanten Steuer deutlich übersteigt. Unterschiedliche nationale Lösun- gen fördern nur Umgehungseffekte, inklusive zusätzlicher Umweltbelastungen.

Stattdessen unterstützen wir grenzüberschreitende, wettbewerbsneutrale Lösungen bei der CO2-Bepreisung, die auch tatsächlich etwas für den Klimaschutz bringen:

  • Wir halten den Emissionshandel als marktbasiertes Instrument zur Begrenzung und Reduktion der CO2-Emissionen und zur CO2-Bepreisung im Luftverkehr für die geeignetste Lösung. Wir finanzieren dies durch den Kauf der hierfür erforderlichen Emissionszertifi- kate. Mit der Einbeziehung des inländischen und europäischen Luftverkehrs in den Euro- päischen Emissionshandel wächst dieser Luftverkehr bereits seit 2012 CO2-neutral. Das heißt, dass seit mehr als sieben Jahren durch zusätzliche Flüge kein zusätzliches CO2 ent- steht. Bis 2030 wird darüber hinaus durch den Emissionshandel sichergestellt, dass ins- gesamt die CO2-Emissionen der einbezogenen Wirtschaftsbereiche (Energiewirtschaft, verarbeitendes Gewerbe, Luftverkehr) gegenüber dem Jahr 2005 um 43 Prozent reduziert werden.
  • Die Einbeziehung auch des weltweiten Luftverkehrs in den Emissionshandel ließ sich in der internationalen Staatengemeinschaft nicht durchsetzen. Stattdessen soll der welt- weite Luftverkehr ab 2021 dem international abgestimmten CO2-Kompensationssystem CORSIA unterliegen. Mit diesem System werden die wachstumsbedingten Emissionen dann auch im weltweiten Luftverkehr kompensiert werden. Damit ist dann auch das in- ternationale Luftverkehrswachstum CO2-neutral. Auch dieses System finanzieren die Fluggesellschaften durch den Erwerb entsprechender Kompensationszertifikate. Mit Hilfe der Politik wollen wir die noch zögerlichen Länder (u. a. China, Russland, Indien und Brasilien) gewinnen, sich diesem CO2-Kompensationssystem bereits ab 2021 anzuschließen.
Quelle: BDL

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